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Die Excellence Golf Trophy ’18 auf dem Main

Spielen, speisen, Spass haben – so könnte man das 1. Excellence Golfturnier auf den Punkt bringen. Spitzenkoch André Jaeger brachte grosse Küche auf den Tisch. Den eigenen Weg kraftvoll gehen – dafür inspirierte Ski-Olympiasiegerin Dominique Gisin mit ihrem Vortrag an Bord. Grund zu lachen gab es beim Auftritt von Komiker Claudio Zuccolini. Alle drei glänzten auch auf dem Rasen. Dort hielt der PGA-Pro Andrea Mantoan das Heft als Spielleiter und Coach in der Hand und freute sich nach den Runden, die oft erstaunlichen Leistungen der Golferinnen und Golfer zu ehren.

Niedrigpegel gut umschifft. Vom Niedrigwasser auf dem Rhein herausgefordert, hatten die Mittelthurgau-Schiffsreisenmacher die Aufgabe zu meistern, die sechstägige Golf Trophy neu aufzugleisen. Und so führte die Route der Excellence Queen nicht vom Rhein zur Mosel, sondern auf den Main. Am Ende konnte Produktmanagerin Simone Kaiser aufatmen: «Ich denke, wir konnten unsere Gäste mit dem veränderten Programm und den drei Golfplätzen überzeugen».

Ida Schellenberg aus Romanshorn TG, früher Seglerin, heute Golferin im Golfclub Erlen, begann erst vor einem Jahr mit dem Golfen, räumte aber an der Golf Trophy schon als Tagessiegerin ab. Kein Wunder: ihr Pro ist Andrea Mantoan. «Der Mann ist die Ruhe selbst!». Es ist bereits ihre vierte Reise mit den Schiffsreisenmachern. «Ich mag die Kombination von Wasser, Natur, Kultur und Golf.

Felix Baumann aus Dänikon ZH treibt viele Sportarten. Das Besondere beim Golf? «Da bist du selbst dein einziger Gegner», sagt er. Für ihn steht nicht das Handicap im Vordergrund, sondern die Geselligkeit. Auf dem «Jakobsberg» ging er als Sieger vom Green. «Die Reise ist ein stimmiges Paket. Besonders imponiert hat mir André Jaeger – als Mensch und als Koch.»

Kevin Casey aus Muhen AG kam vor fünf Jahren zum Golfsport, den er mit seinen Tücken gleichermassen hasst wie liebt. Sein Sportlerherz schlägt für den Fussball, vor allem für den FC Chelsea. «Jeder der drei Golfplätze war auf seine Art einmalig. Ich habe hier tolle Bekanntschaften gemacht. Sehr wichtig ist, dass auch ein interessantes Kultur-Programm für Nicht-Golfer durchgeführt wird. Darum konnte meine Frau diese Reise in gleicher Weise geniessen wie ich.»

Kochstar und Comedian trauen sich aufs Grün


André Jaeger

Sternekoch

Claudio Zuccolini

Comedian

Golf vs. Kochen?
Beides sind Leidenschaften von mir. Es gibt Übereinstimmungen. Wenn alles stimmt und es gut läuft, ist es ein Vergnügen, wenn es nicht so gut läuft, ist es ein Frust. Beim Kochen müssen die Produkte stimmen, beim Golfen die Tagesform.
Golf vs. Comedy?
Golfen ist weniger Druck, denn es gibt kein Publikum – worüber ich sehr froh bin! Der Nervenkitzel beim ersten Abschlag in einem Turnier ist mit dem Moment vor einem Auftritt vergleichbar. Aber das Wichtigste: Beides macht mir grossen Spass.
Was können Sie besser?
Kochen kann ich sicher besser, das liegt auf der Hand. Mein Handicap als Koch waren über 20 Jahre lang 19 Gault Millau-Punkte. Die bekommt
man ja nicht geschenkt.
Was können Sie besser?
Ich hoffe, dass ich auf der Bühne besser bin als auf dem Golfplatz. Als professioneller Golfer würde ich wohl verhungern. Wobei … ein paar Kilos weniger wären gar nicht so schlecht.
Wie lief es am Herd?
Gut, perfektes Teamwork! Der Küchenchef der Excellence Queen ist ein toller Mensch. Wir haben mit der Küchencrew Hand in Hand gearbeitet. Ich war mit dem Resultat sehr zufrieden.
Wie lief es auf der Bühne?
Bei meinem Auftritt auf der «Queen» hatte ich das Gefühl, dass es dem Publikum sehr gefallen hat. Ich hatte auf jeden Fall grossen Spass – irgendwie ein schöner Abschluss einer rundum tollen Woche.
Wie ist es auf dem Rasen gelaufen?
Ich habe sehr tolle Flights erwischt, es war inspirierend, fröhlich, lustig und bei dem wunderbaren Wetter ein absolutes Vergnügen. Die Zwischenverpflegung auf den Golfplätzen war übrigens vom Feinsten! Irgendwie hat
alles gepasst.
Wie ist es auf dem Rasen gelaufen?
Ich spiele länger Golf als ich Comedy mache. Im Golf kommt immer wieder das Gefühl, blutiger Anfänger zu sein. An der Golf Trophy habe ich zu meiner Überraschung so gut gespielt, wie lange nicht! Ich konnte sogar einen Podest-Platz ergattern, was zwar in der Weltgeschichte niemanden interessiert, mich aber stolz macht.
Highlight?
Es ist fantastisch, wenn man nach dem Golfen auf das vertraute Schiff mit der schönen Kabine und all den Annehmlichkeiten zurückkehrt. Es war schön zu erleben, wie sehr man verwöhnt
und umsorgt wurde.
Highlight?
Mir ist der schöne Golfclub Jakobsberg in Erinnerung geblieben – diese mystische Stimmung am Morgen, als die herrliche Landschaft in Nebel gehüllt war. Ich hatte auf allen drei Runden viel Spass mit tollen Flight-Partnern.

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