Reise gemerkt
Winter-Wunder im mystischen Tal

Val-de-Travers Winter

  • Kleingruppe
  • Vollmond-Schneeschuhtour
  • Geheimnisvolles Tal

Wo die Tannenwälder und Jurahänge des Val-de-Travers unter einem funkelnden, weissen Schneekleid verschwinden, tut sich das ideale Gelände auf für beeindruckende Schneeschuhwanderungen in winterlicher Stille und Weite.

Teilnehmerzahl min. 8 Pers. / max. 15 Pers.

Anforderungsprofil:

4 Tage ab CHF 790.–
  • Schneeschuhtour

Abreisedaten:

26.01. – 29.01.21Di - FrCHF 790.–
Buchungscode: watraw
Veranstalter dieser Reise: Imbach Reisen AG, 6000 Luzern
1. Tag: Anreise / Eishöhle
Individuelle Anreise nach Couvet und Mittagessen im Hotel. Am Nachmittag Schneeschuhwanderung zur Glacière de Monlési, der grössten Eishöhle im Jura. Über einen fest installierten Handlauf und eine Leiter Abstieg hinunter zu diesem unglaublichen Naturschauspiel. Schneekristalle bedecken die Decke und funkeln tausendfach im Scheinwerferlicht der Stirnlampen. Anschliessend gemütlicher Abstieg zurück ins Val-de-Travers. Wanderzeit ca. 2½ h.
2. Tag: Chasseron
Von Buttes aus, am Ende der Senke des Val-de-Travers, Fahrt mit der Luftseilbahn nach La Robella. Schneeschuhwanderung Richtung Chasseron mit Sicht auf die Alpen. Zurück auf der unbekannten Schneeschuhroute von Les Preisettes. Wanderzeit ca. 3½ h.
3. Tag: Nachtwanderung
Tag zur freien Verfügung. Möglichkeit die unterirdischen Stollen der Asphaltminen zu besuchen. Am späten Nachmittag Start zur nächtlichen Schneeschuhtour im Gebiet von Les Verrières durch märchenhafte Winterlandschaft und zu Vollmondschein. Nach dem Nachtessen im Bergrestaurant weiter zur Bushaltestelle und mit dem Bus zurück zum Hotel. Eine gute Gelegenheit, einzelne Sternbilder am Winterhimmel zu entdecken. Wanderzeit ca. 2½ h.
4. Tag: La Brévine / Rückreise
Schöne Schneeschuhwanderung von den Anhöhen des Lac des Taillères zum Dorf la Brévine, auch «Sibirien der Schweiz» genannt. Aber nicht immer ist es hier -41,8 Grad kalt und das Hochtal ist nicht nur klimatisch sondern auch landschaftlich interessant. Individuelle Rückreise. Wanderzeit ca. 2 h.

Programmänderungen vorbehalten!

Unterkunft

Familiäres 3*-Hotel de l’Aigle in Couvet in herzlicher Atmosphäre. Das historische Haus bietet eine Küche mit regionalen Spezialitäten sowie rustikale und heimelige Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Föhn, TV, WLAN und Wasserkocher.

Unsere Leistungen

  • Hotel in Couvet
  • Halbpension, davon 1 Nachtessen im Bergrestaurant, zusätzlich 1 Mittagessen im Hotel und täglich Picknick vom Hotel für unterwegs
  • Aufgeführte Schneeschuhwanderungen, Ausflüge, Besichtigungen, Eintritte & Transfers mit öV
  • Kleine Überraschung als Willkommensgeschenk
  • IMBACH Wander- & Reiseleitung

    Zuschläge

    • Individuelle An- und Rückreise
    • DZ zur Alleinbenutzung CHF 80
    • Klimaneutral reisen CHF 5
    • Annullationskosten- und Assistance-Versicherung CHF 35

    Wanderungen

    Technisch mittelschwere Schneeschuhtour. Gute Kondition wird empfohlen. Auf- und Abstiege zwischen 200 und 450 Hm pro Tag. Die tägliche Wanderzeit liegt durchschnittlich bei 2 bis 3 ½ Stunden. Der Abstieg in die Eishöhle erfordert Trittsicherheit. Es besteht immer die Möglichkeit, auf eine Wanderung zu verzichten und sich auszuruhen bzw. den Tag nach eigenen Wünschen zu gestalten.

    Individuelle Anreise

    Die An- und Abreise nach Couvet erfolgt individuell. Züge nach und von Couvet fahren via Neuchâtel 1 bis 2 Mal pro Stunde. Das Hotel ist nur ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof in Couvet entfernt.

    Wir bitten um eine Ankunft im Hotel bis spätestens 11.30 Uhr. Es findet dann die Begrüssung durch Ihren Reiseleiter statt mit anschliessendem gemeinsamen Mittagessen im Hotel, bevor Sie zu Ihrer ersten Wanderung starten. Die Zugverbindung mit Ankunft um 11.13 Uhr in Couvet ist ausreichend, falls Sie aber lieber etwas gemütlicher beginnen möchten, schlagen wir die Verbindung mit Ankunft um 10.13 Uhr vor. Hier hätten Sie auch noch genügend Zeit, ggf. Ihre Kleidung in Ruhe zu wechseln für die erste Schneeschuhwanderung am Nachmittag. Bei späterer Ankunft wäre es ratsam, die Winterkleider nach Möglichkeit schon zu tragen.

    Am Abreisetag werden Sie spätestens gegen 13 Uhr von Ihrer Wanderung zurück im Hotel sein. Wir empfehlen eine Abreise ab 13.30 Uhr; beispielsweise fährt ein Zug um 13.44 Uhr ab Couvet.

    Kleiner Tipp: Mit der Neuchâtel Touirst Card, die Sie vor Ort bekommen, benötigen Sie auf der Rückreise kein Billet für die Strecke zwischen Couvet und Neuchâtel. So müssen Sie für den Heimweg nur ein Ticket ab Neuchâtel kaufen.

    Hier geht´s zum Fahrplan:
    www.sbb.ch/de/kaufen/pages/fahrplan/fahrplan.xhtml?nach=Couvet,gare&datum=26.01.2021&zeit=11:30&an=true

    Alternativ können Sie auch mit dem Auto anreisen. Beim Hotel gibt es Parkplätze. Bitte geben Sie uns aber vorab Bescheid, falls Sie mit dem Auto kommen.

    Das Val-de-Travers

    Das Val-de-Travers ist ein Längstal im Neuenburger Jura der Schweiz. Es erstreckt sich über eine Länge von ca. 15 km in Südwest-Nordost-Richtung vom eindrücklichen Creux du Van bis zur Quelle der Areuse, die das Tal durchfliesst. Der Talboden liegt im Mittel auf rund 730 m ü. M. Die Talschaft nimmt den östlichen Teil des gleichnamigen ehemaligen Bezirks Val-de-Travers im Kanton Neuenburg ein. Das Val-de-Travers verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es quer liegt zu den anderen Juratälern des Kantons Neuenburg (Vallée de la Brévine, Vallée de La Sagne und Val-de-Ruz). Den Namen Vallis Transversa trägt das Tal seit der Römerzeit.

    Obwohl das Jura ein kalkartiges Gebirge ist, fanden die Einwohner des Val-de-Travers früher hier und dort ein seltsames schwarzes Gestein im Boden, das nicht brennen wollte. 1712 wurde es vom griechischen Wissenschaftler Eirini d’Eirinis als Asphalt identifiziert. Später entstand das Asphaltwerk La Presta zwischen Couvet und Travers, das den Abbau jedoch 1986 einstellte. Die stillgelegten Asphaltminen können heute unter Führung besucht werden.

    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Val-de-Travers zur Wiege und zum Zentrum der Absinthherstellung. Grosse Landstücke wurden für den Anbau des Wermutkrauts verwendet. Die Ortschaft Couvet florierte als Zentrum der Absinthproduktion, bis diese 1908 aufgrund einer Volksabstimmung verboten wurde. Nachdem das Verbot 1999 in den meisten Ländern Europas aufgehoben wurde, ermöglichte die Anpassung der Gesetzgebung bereits ab 2001 wieder die legale Destillation im Tal. 2005 wurde das Absinthverbot auch in der Schweiz aufgehoben. Der Absatz des Absinth-Schnaps, auch «Grüne Fee» genannt, hat seitdem stark zugenommen. Heute existieren wieder mehrere Absinthbrennereien im Tal.

    Das Val-de-Travers ist darüberhinaus bekannt für seine Uhrmacherei, die ab Mitte des 18. Jh in Fleurier Fuss fasste und sich zu einer bedeutenden Branche der dortigen Industrie entwickelte.

    Klima und Reisezeit

    Das Val-de-Travers ist ein Teil des Jura und liegt im atlantischen Klima. Westwind bringt Regen und Süd- und Südwestwind sorgt für trockene und warme Luft. Der kalte Nordwind heißt „la Bise“. In der Kombination mit Regen wird er „la Bise noire“ genannt („schwarzer Nordwind“).
    Klimatabelle: www.timeanddate.de/wetter/schweiz/val-de-travers/klima

    Mahlzeiten / Kulinarisches

    Typische Spezialitäten des Val-de-Travers sind Torrée neuchâteloise (in Glut gekochte Wurst), Sèches (im Holzofen gebackener Pizzateig mit Rahm und Speck), Fondue neuchâteloise (Fondue mit Gruyère und Britchon) und Parfait à l’Absinthe (Eisrahm à l’Absinthe). Zudem erwartet Sie eine grosse Auswahl an Käse und Wurst…und selbstverständlich ganz viele Absinth. Ein Pinot noir (Rotwein) aus dem nahegelegenen Littoral neuchâtelois gehört natürlich zu einem guten Essen dazu.

    Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 1 Mittag- und 2 Abendessen im Hotel sowie 1 Abendessen im Bergrestaurant eingeschlossen. Ausserdem ist ein tägliches Picknick vom Hotel inbegriffen.

    Bitte teilen Sie uns möglichst vor der Reise mit, falls Sie spezielle Essenswünsche haben (spätestens entsprechende Notiz an Ihre Reiseleitung während der Reise): vegetarische Mahlzeiten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verzicht auf Fisch/Meeresfrüchte etc. In den meisten Hotels und Restaurants gibt es Alternativen. Trotzdem bitten wir Sie um Toleranz, wenn einmal keine Alternative serviert werden kann.

    Ausrüstung

    Solide, wasserdichte und warme Wanderschuhe mit guter, rutschfester Sohle, warme und winterfeste Kleidung, Rucksack, Thermoskanne/Getränkeflasche, Taschenlampe, Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille, evtl. Feldstecher und kleiner Regenschirm.
    Schneeschuhe und Stöcke können selbst mitgebracht werden oder vor Ort gemietet werden für CHF 30 pro Person (Pauschale für 4 Tage, vor Ort zu zahlen). Bitte geben Sie bei Buchung an, ob Sie diese benötigen.
    Ein LVS-Gerät und Schaufel/Sonde sind nicht erforderlich.

    Hinweis

    Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Goût & Région durchgeführt: www.gout-region.ch

    Was Sie noch wissen sollten

    Informationen zu Anforderungsprofilen, Frühbuchungsrabatt, Versicherungen, Zahlungsmöglichkeiten etc. finden Sie unter:
    www.imbach.ch/wissenswertes

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