Asien

Indien

Offizieller Name des Staates

Republik Indien. 3.287.263 qkm. 1.380.004.385 (UNO Schätzung 2020). 368 pro qkm.

Hauptstadt

Neu-Delhi. 

Geographie

Indien grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an China, Nepal und Bhutan und im Osten an Bangladesch und Myanmar. Die Westküste des riesigen Subkontinents liegt am Arabischen Meer, die Ostküste am Golf von Bengalen und im Süden liegt der Indische Ozean. Sri Lanka liegt südöstlich von Indien, die Malediven liegen in südwestlicher Richtung im Indischen Ozean. Die nordöstlichsten indischen Bundesstaaten und Hoheitsgebiete sind durch einen Landstreifen mit der Hauptmasse Indiens verbunden. Das Land lässt sich grob in drei Regionen aufteilen: Das Himalaya-Gebirge, welches mit einer Länge von 3500 km die Nord- und Ostgrenze Indiens bildet, das Flussnetz und -delta des Ganges, das den ganzen Norden durchzieht und das im Süden anschließende Hochland des Dekhan mit den Randgebirgszügen der Westlichen und Östlichen Ghats. Die höchste Erhebung Indiens ist der Berg Kangchendzönga mit einer Höhe von 8586 Metern an der Grenze zu Nepal.

Regierung

Bundesrepublik (im Commonwealth) seit 1950. Verfassung von 1950. Zweikammerparlament: Haus des Volkes = Unterhaus (Lok Sabha; 543 Mitglieder) und Rat der Staaten = Oberhaus (Rajya Sabha; max. 250 Mitglieder). Wahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Unabhängig seit 1947 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Draupadi Murmu, seit Juli 2022.

Regierungschef

Narendra Modi, seit Mai 2014.

Elektrizität

230 Volt, 50 Hz; starke Spannungsschwankungen, verschiedene Steckerformen. Einige Gegenden haben Gleichstrom. Mit Stromausfällen muss gerechnet werden. Adapter notwendig.

Zeitzone

Regierungschef

Narendra Modi, seit Mai 2014.
Indien ist schön und verblüffend zugleich, ein Ort, an dem sich heilige Kühe an himmlischen Stränden neben modernen Hotels in der Sonne aalen dürfen und uralte Tempel direkt neben glänzenden Bürogebäuden eine gute Figur abgeben. Glänzende Züge fahren durch ländliche Gegenden, in denen sich seit Hunderten von Jahren nichts geändert hat. In Indien lebt ein Sechstel der Weltbevölkerung. Es ist ein riesiges, vielgestaltiges und vor allem unvergesslich schönes Land. Aus der unglaublichen Geschichte Indiens sind zahlreiche herrliche Paläste, Tempel und Denkmäler hervorgegangen. Der meistbesuchte Ort Indiens ist das Goldene Dreieck von Delhi, Agra und Jaipur. Die bevölkerungsreichen Großstädte Mumbai (Bombay) und Kolkata (Kalkutta) sind charmant auf quirlige, farbenfrohe Art und Weise, während die heilige Stadt Varanasi und die Erfurcht gebietenden Tempel von Tamil Nadu eine Pilgerreise unbedingt wert sind. Die tropischen Strände von Goa und Kerala erwarten sonnenhungrige Touristen. Frische Luft und absolute Ruhe findet man in den unberührten Bergen und im Hügelland von Indien, angefangen vom imposanten Himalaya über eine Vielzahl von wunderschönen Kiefernwäldern bis hin zu Obstgärten und sprudelnden Bächen.

Anreise mit dem Flugzeug

Indiens nationale Fluggesellschaft Air India (AI) bietet Nonstop-Flüge von Deutschland und der Schweiz nach Delhi an; u.a. von Zürich nach Delhi.  Austrian Airlines (OS) fliegt im Codeshare mit Air India (AI) von Wien nach Delhi. Lufthansa (LH) bietet Direktflüge von Frankfurt/M. und München nach Delhi, Mumbai und Bangalore an sowie von Frankfurt/M. nach Hyderabad.  Swiss (LX) fliegt Delhi und Mumbai von Zürich aus nonstop an. Emirates (EK) verbindet u.a. Düsseldorf, Frankfurt/M., München, Wien, Zürich und Genf via Dubai mit Delhi. Etihad Airways (EY) fliegt u.a. ab Frankfurt/M., München, Genf und Zürich via Abu Dhabi nach Mumbai und Delhi. LOT (LO) fliegt mit Zubringerflügen von Berlin, Düsseldorf und Frankfurt a.M. ab Warschau nach Neu-Delhi. 

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Delhi: 7 Std. 35 Min.; Frankfurt/M. - Mumbai: 8 Std.; Wien - Delhi: 7 Std. 5 Min.; Zürich - Delhi: 7 Std. 40 Min. (jeweils nonstop) Cochin International Airport (COK) liegt ca. 27 km nordöstlich von Kochi. Taxistand. Restaurants, Geschäfte und Tourist-Information. Hyderabad, Rajiv Gandhi International Airport (RGIA) liegt ca. 20 km südwestlich von Hyderabad. Shuttle-Busse verbinden den Flughafen mit der Stadt. Kolkata (CCU) (Netaji Subhash Chandra Bose International) liegt 17 km nördlich der Stadt. Bank, Bars, Autovermietung, Restaurants, Tourist-Information und Hotelreservierung. Der Flughafen ist an das Metronetz Kolkatas angeschlossen. Taxis sind vorhanden. Trivandrum International (TRV) liegt 10 km westlich von Thiruvananthapuram in Kerala. Bank, Autovermietung, Restaurant und Tourist-Information. Busse und Taxis fahren ins Stadtzentrum. Noida International Airport (DXN) liegt ca. 7 km nordöstlich von Jewar. Busse und Taxis fahren ins Stadtzentrum. Navi Mumbai International Airport (NMIA) liegt ca. 12 km südlich vom Stadtzentrum von Navi Mumbai. 

Anreise mit dem Pkw

Indien grenzt an Pakistan, Nepal, Bhutan, Bangladesch, Myanmar und China. Für ausländische Reisende sind jedoch nur wenige internationale Grenzübergänge geöffnet. Die Einreise auf dem Landweg ist grundsätzlich nur mit einem gültigen Visum möglich; eine Visumerteilung bei der Einreise (Visa on Arrival) ist an den Landgrenzen nicht vorgesehen. Vor einer Reise sollten stets die aktuellen Einreisebestimmungen sowie die Sicherheitslage der jeweiligen Grenzregion geprüft werden. Die wichtigsten und am häufigsten genutzten Grenzübergänge bestehen zu Nepal und Bhutan. Beliebte Übergänge zwischen Nepal und Indien sind Sunauli–Bhairahawa (für Reisen zwischen Varanasi und Kathmandu), Raxaul–Birgunj sowie Panitanki–Kakarbhitta nahe Westbengalen. Von Bhutan erfolgt die Einreise in der Regel über den Grenzübergang Phuentsholing–Jaigaon. Auch die Grenze zu Bangladesch kann an mehreren Stellen passiert werden. Der bedeutendste Übergang ist Petrapole–Benapole westlich von Kolkata. Die Einreise aus Pakistan ist ausschließlich über den Grenzübergang Attari–Wagah zwischen Amritsar und Lahore möglich und unterliegt strengen Visabestimmungen sowie umfangreichen Sicherheitskontrollen. Der Grenzübergang Moreh–Tamu nach Myanmar ist grundsätzlich geöffnet, unterliegt jedoch zusätzlichen Genehmigungen und kann zeitweise eingeschränkt oder geschlossen sein. Eine Einreise aus China auf dem Landweg ist für ausländische Touristen derzeit in der Regel nicht möglich; der Nathu-La-Pass ist für den internationalen Touristenverkehr geschlossen. Fernbus: Internationale Busverbindungen bestehen vor allem mit den Nachbarländern. Von Nepal verkehren regelmäßig Busse nach Delhi, Lucknow, Patna und Varanasi. Zwischen Bhutan und Indien bestehen Verbindungen ab Phuentsholing nach Siliguri und Kolkata. Außerdem gibt es grenzüberschreitende Busverbindungen zwischen Bangladesch und Indien, unter anderem zwischen Dhaka und Kolkata. Die Verfügbarkeit einzelner Linien kann sich jedoch kurzfristig ändern. Maut: Viele Schnellstraßen (National Highways und Expressways) sowie einige Brücken sind mautpflichtig. Die Bezahlung erfolgt je nach Strecke bar, mit Kredit- oder Debitkarte oder elektronisch über das FASTag-System. Unterlagen: Für Fahrten mit einem Kraftfahrzeug werden der nationale Führerschein sowie ein Internationaler Führerschein empfohlen bzw. je nach Mietwagenanbieter verlangt. Für die Einreise nach Indien ist grundsätzlich ein Visum erforderlich. Für Staatsangehörige vieler Länder steht ein elektronisches Visum (e-Visa) zur Verfügung, das vor Reiseantritt online beantragt werden muss. Da Einreisebestimmungen regelmäßig angepasst werden, sollten die aktuellen Visavorschriften vor Reisebeginn überprüft werden. An vielen Grenzübergängen können die Einreiseformalitäten mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Reisende sollten ausreichend Zeit einplanen und alle erforderlichen Reisedokumente griffbereit mitführen.

Anreise mit der Bahn

Mit der Bahn ist Indien nur von Nepal aus zu erreichen. Die nepalesische Staatsbahn verbindet Khajuri (Nepal) mit Jaynagar (Indien).  

Anreise mit dem Schiff

Indien verfügt über mehrere internationale Seehäfen, die sowohl von Kreuzfahrtschiffen als auch von einzelnen internationalen Passagierverbindungen angelaufen werden. Zu den wichtigsten Passagierhäfen zählen Mumbai, Kolkata, Kochi, Chennai, Mormugao und Visakhapatnam. Internationale Fährverbindungen sind nur in begrenztem Umfang verfügbar. Zwischen Indien und Sri Lanka bestehen zeitweise Fährverbindungen, insbesondere zwischen Nagapattinam (Tamil Nadu) und Kankesanthurai im Norden Sri Lankas. Der Betrieb ist jedoch von der Nachfrage, den Wetterbedingungen und behördlichen Vorgaben abhängig und kann zeitweise ausgesetzt werden. Darüber hinaus gibt es Schiffsverbindungen auf den Binnenwasserstraßen zwischen Indien und Bangladesch, die überwiegend dem regionalen Verkehr dienen. Einige Verbindungen können auch von ausländischen Reisenden genutzt werden, sofern die erforderlichen Visa und Reisedokumente vorliegen. Für die Einreise auf dem Seeweg ist grundsätzlich ein gültiges Visum erforderlich. Da Fahrpläne und Verbindungen kurzfristigen Änderungen unterliegen können, empfiehlt sich eine frühzeitige Information bei den jeweiligen Reedereien.

Kreuzfahrtschiffe

Indien ist ein regelmäßiger Anlaufpunkt internationaler Kreuzfahrten im Indischen Ozean und in Asien. Zu den wichtigsten Kreuzfahrthäfen zählen Mumbai, Kochi, Chennai und Mormugao (Goa). Auch auf einigen Weltreisen und Asien-Kreuzfahrten stehen indische Häfen auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem Reisen von AIDA, Hapag-Lloyd Cruises, Costa Kreuzfahrten, Phoenix Reisen, MSC Cruises und Regent Seven Seas Cruises. Die angebotenen Routen und Anlaufhäfen variieren je nach Saison und Reiseprogramm.  

Unterwegs mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Air India (AI) fliegt zahlreiche Ziele im ganzen Land an. Zusätzlich wird der Inlandsflugverkehr von IndiGo (6E) und SpiceJet (SG) bedient.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Indien verfügt über eines der größten Straßennetze der Welt. Ein dichtes Netz aus National Highways, Expressways und Regionalstraßen verbindet alle großen Städte und Regionen des Landes. Während die Hauptverkehrsachsen überwiegend gut ausgebaut sind, können Nebenstraßen – insbesondere in ländlichen Gebieten – schmal, unbefestigt oder in unterschiedlichem Zustand sein. Straßenreisen bieten eine gute Möglichkeit, die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Indiens kennenzulernen. Allerdings verlängern dichter Verkehr, Straßenarbeiten, Mautstellen sowie langsamere Verkehrsteilnehmer wie Motorräder, Fahrräder, Rikschas, Fußgänger und frei laufende Tiere die Fahrzeiten häufig deutlich. Tankstellen sind entlang der wichtigsten Fernstraßen weit verbreitet; in abgelegenen Regionen empfiehlt es sich jedoch, rechtzeitig zu tanken. Zu den bekanntesten Panoramastraßen des Landes gehören: Leh–Manali Highway: Eine der spektakulärsten Hochgebirgsstraßen der Welt mit Pässen auf über 5.000 m Höhe. Die Strecke ist in der Regel nur von Juni bis Oktober befahrbar. Manali–Spiti-Valley-Route: Eine beeindruckende Strecke durch Schluchten, Hochgebirgswüsten und traditionelle Himalaya-Dörfer. Mumbai–Goa (NH 66): Eine abwechslungsreiche Küstenstraße entlang der Konkan-Küste mit Stränden, Fischerdörfern und tropischer Vegetation. East Coast Road (Chennai–Puducherry): Eine beliebte Küstenroute entlang der Bucht von Bengalen mit Stränden, Tempeln und der ehemaligen französischen Kolonialstadt Puducherry. Maut: Zahlreiche Expressways, National Highways und einige Brücken sind gebührenpflichtig. Die Bezahlung erfolgt überwiegend elektronisch über das FASTag-System; auf einzelnen Strecken sind weitere Zahlungsmöglichkeiten verfügbar. Zu den bekanntesten mautpflichtigen Straßen gehören der Mumbai–Pune Expressway und der schrittweise eröffnete Delhi–Mumbai Expressway, dessen weitere Bauabschnitte nach und nach in Betrieb gehen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Die Qualität der Straßen variiert in Indien erheblich. National Highways und moderne Expressways sind überwiegend gut ausgebaut und mehrspurig. In ländlichen Regionen können Straßen hingegen schmal, unbefestigt oder in schlechtem Zustand sein. Während der Monsunzeit sind Überschwemmungen und Straßenschäden keine Seltenheit, wodurch einzelne Strecken vorübergehend nur eingeschränkt oder gar nicht passierbar sein können. Vor allem in und um größere Städte ist mit dichtem Verkehr zu rechnen. Hinzu kommen Fußgänger, Fahrräder, Rikschas, langsam fahrende Fahrzeuge sowie frei laufende Tiere, die jederzeit auf der Fahrbahn auftauchen können. Fahrten bei Dunkelheit außerhalb der großen Fernstraßen sind wegen schlechter Beleuchtung und erhöhter Unfallgefahr möglichst zu vermeiden.

Staßenklassifizierung

Das indische Straßennetz gliedert sich in National Highways, State Highways (Bundesstaatenstraßen), Bezirksstraßen und lokale Straßen. Die National Highways bilden das Rückgrat des Fernverkehrs und sind in der Regel am besten ausgebaut. Die Qualität der übrigen Straßen variiert je nach Region erheblich. Die Beschilderung auf National Highways und den meisten State Highways ist überwiegend gut und erfolgt häufig zweisprachig in Englisch sowie der jeweiligen Landessprache, in den Hindi-sprachigen Bundesstaaten meist zusätzlich auf Hindi. Auf kleineren Straßen kann die Beschilderung lückenhaft sein. Navigations-Apps sind eine wertvolle Hilfe, in abgelegenen Regionen empfiehlt es sich jedoch, zusätzlich nach dem Weg zu fragen.

Autovermietung

Mietwagen können an den internationalen Flughäfen sowie in den größeren Städten und Touristenzentren angemietet werden. Viele Reisende entscheiden sich jedoch für einen Mietwagen mit Chauffeur, da dies vergleichsweise preisgünstig ist und das Fahren im oft dichten und ungewohnten Straßenverkehr deutlich erleichtert. Selbstfahrer-Mietwagen werden ebenfalls angeboten, sind jedoch weniger verbreitet und eignen sich vor allem für erfahrene Fahrer, die mit den örtlichen Verkehrsverhältnissen vertraut sind. Besonders während der Hauptreisezeiten empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.

Taxi

Taxis stehen in den meisten Städten in großer Zahl zur Verfügung. Daneben sind App-basierte Fahrdienste wie Uber und Ola weit verbreitet und gelten als bequeme und meist preisgünstige Alternative. Für Fahrten vom und zum Flughafen bieten viele Hotels einen eigenen Transferservice an. Zahlreiche Taxis verfügen über ein Taxameter, dieses wird jedoch nicht immer genutzt. Es empfiehlt sich daher, den Fahrpreis vor Fahrtantritt zu vereinbaren oder ein Fahrzeug über eine App zu buchen, bei der der Preis im Voraus festgelegt wird. Für kürzere Strecken sind Auto-Rikschas (Auto-Rickshaws) ein beliebtes Verkehrsmittel. Ist kein Taxameter vorhanden oder wird dieses nicht verwendet, sollte auch hier der Fahrpreis vorab vereinbart werden. In vielen Städten verkehren außerdem geteilte Auto-Rikschas als günstige Sammeltaxis auf festen Routen. Fahrrad-Rikschas sind vor allem in älteren Stadtvierteln und kleineren Städten anzutreffen.

Fahrrad

Radfahren ist in Indien grundsätzlich möglich, aufgrund des dichten Verkehrs, der teils unübersichtlichen Straßenverhältnisse und des Fahrverhaltens vieler Verkehrsteilnehmer jedoch vor allem erfahrenen Radfahrern zu empfehlen. Insbesondere in Großstädten ist das Fahrrad als Verkehrsmittel nur eingeschränkt geeignet. Für Radtouren bieten sich vor allem landschaftlich reizvolle Regionen wie Kerala, Rajasthan oder die Ausläufer des Himalayas an. Organisierte Radreisen mit ortskundigen Veranstaltern sind dort eine beliebte Möglichkeit, die Umgebung abseits der Hauptverkehrswege zu erkunden.

Reisebus

Ein dichtes Busnetz verbindet nahezu alle Regionen Indiens. Neben den staatlichen Verkehrsbetrieben der einzelnen Bundesstaaten verkehren zahlreiche private Busunternehmen. Busreisen gehören zu den günstigsten Möglichkeiten, längere Strecken innerhalb des Landes zurückzulegen. Das Angebot reicht von einfachen Linienbussen bis zu modernen, klimatisierten Reisebussen mit verstellbaren Sitzen oder Schlafkabinen (Sleeper Buses), die vor allem auf längeren und nächtlichen Strecken eingesetzt werden. Da Komfort und Service je nach Anbieter erheblich variieren, empfiehlt sich die Buchung bei renommierten Unternehmen oder über etablierte Buchungsplattformen. Zu den bekannten privaten Fernbusanbietern gehört Neeta Tours & Travels, das insbesondere im Westen Indiens ein umfangreiches Streckennetz betreibt. Auch FlixBus India bietet Verbindungen zwischen zahlreichen Städten an und baut sein Streckennetz kontinuierlich aus. Stadtrundfahrten sowie organisierte Tages- und Mehrtagestouren werden unter anderem von Ashok Travels & Tours (ATT), einer Tochtergesellschaft der India Tourism Development Corporation (ITDC), angeboten.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen: In Indien herrscht Linksverkehr. Für Motorradfahrer und ihre Mitfahrer besteht Helmpflicht. Sicherheitsgurte sind auf allen mit Gurten ausgestatteten Sitzplätzen anzulegen. Die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt ist ohne Freisprecheinrichtung verboten. Für Alkohol am Steuer gelten strenge Vorschriften. Die zulässige Promillegrenze und die Ahndung von Verstößen können je nach Bundesstaat unterschiedlich geregelt sein. Fahrzeuge mit Linkslenkung, die vorübergehend nach Indien eingeführt werden, müssen entsprechend den geltenden Vorschriften gekennzeichnet sein. Geschwindigkeitsbeschränkungen: Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten werden von den Bundesstaaten und der Art der Straße bestimmt. In geschlossenen Ortschaften liegen sie häufig zwischen 40 und 60 km/h. Auf National Highways und Expressways gelten je nach Fahrzeugklasse und Strecke in der Regel Höchstgeschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslandsnotruf bietet ADAC-Mitgliedern sowie Inhabern entsprechender Schutzbriefe und Versicherungen rund um die Uhr Unterstützung – unter anderem bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, dem Verlust von Reisedokumenten oder medizinischen Notfällen. Aktuelle Notrufnummern und Informationen zu den Leistungen sind auf der Website des ADAC verfügbar. ADAC-Partnerclubs gibt es in Indien unter anderem in folgenden Städten: Mumbai: Western India Automobile Association (WIAA) Kolkata: Automobile Association of Eastern India (AAEI) Neu-Delhi: Automobile Association of Upper India (AAUI) Chennai: Automobile Association of Southern India (AASI) Prayagraj (ehemals Allahabad): Uttar Pradesh Automobile Association (UPAA)

Dokumentation

Unterlagen: Ausländische Fahrer müssen einen gültigen nationalen Führerschein mitführen. Zusätzlich wird ein Internationaler Führerschein empfohlen und ist bei Mietwagenanbietern häufig Voraussetzung. Bei Fahrten mit dem eigenen Fahrzeug sollten außerdem Reisepass, Visum, Fahrzeugschein, Versicherungsnachweis sowie – bei der vorübergehenden Einfuhr eines Fahrzeugs – ein Carnet de Passages mitgeführt werden. Das Carnet de Passages kann in Deutschland über den ADAC beantragt werden.

Anmerkung zur Reise auf der Straße

Service-Hotline für Touristen in Indien: Tel. 18 00 11 13 63 oder Kurzwahl 1363 (rund um die Uhr verfügbar, mehrsprachig).  

Unterwegs in der Stadt

In den meisten Städten stehen Taxis, Auto-Rikschas und teilweise auch Fahrrad-Rikschas als Verkehrsmittel zur Verfügung. Daneben sind App-basierte Fahrdienste wie Uber und Ola weit verbreitet und eine komfortable Möglichkeit, sich innerhalb der Städte fortzubewegen. Öffentliche Verkehrsmittel sind preiswert und werden intensiv genutzt, können jedoch insbesondere während der Hauptverkehrszeiten sehr voll sein. In Mumbai betreibt Brihanmumbai Electric Supply & Transport (BEST) ein dichtes Netz aus Stadtbussen. Wie in allen stark frequentierten Verkehrsmitteln sollte auf Wertsachen geachtet werden. U-Bahn-Systeme (Metro) gibt es unter anderem in Delhi, Mumbai, Kolkata, Chennai, Bengaluru (Bangalore), Hyderabad, Kochi, Lucknow, Ahmedabad, Nagpur, Pune, Kanpur und mehreren weiteren Städten. Das Metronetz wird kontinuierlich ausgebaut und zählt vielerorts zu den schnellsten und zuverlässigsten Verkehrsmitteln.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Mit einem Streckennetz von mehr als 68.000 Kilometern verfügt Indien über eines der größten Eisenbahnnetze der Welt. Die staatliche Bahngesellschaft Indian Railways verbindet nahezu alle Landesteile und ist für viele Reisende das wichtigste Verkehrsmittel im Fernverkehr. Das Angebot reicht von Nahverkehrszügen über schnelle Fernverkehrszüge bis zu modernen Premiumverbindungen. Auf längeren Strecken stehen verschiedene Wagenklassen zur Verfügung – von einfachen Sitzplätzen bis hin zu klimatisierten Schlafwagen. Da viele Verbindungen stark nachgefragt sind, empfiehlt sich insbesondere auf beliebten Strecken und während der Ferienzeiten eine frühzeitige Reservierung. Zu den wichtigsten Bahnverbindungen gehören die Strecken zwischen Delhi, Mumbai, Kolkata, Chennai, Bengaluru und Hyderabad. Moderne Züge wie der Vande Bharat Express und der Gatimaan Express verkürzen die Reisezeiten auf ausgewählten Strecken erheblich. Zu den landschaftlich reizvollsten Bahnstrecken des Landes zählen: Darjeeling Himalayan Railway (UNESCO-Welterbe) durch die Teeplantagen Westbengalens. Nilgiri Mountain Railway (UNESCO-Welterbe) nach Ooty mit ihrem Zahnradabschnitt. Kalka–Shimla Railway (UNESCO-Welterbe) mit zahlreichen Brücken und Tunneln im Himalaya-Vorland. Konkan Railway zwischen Mumbai, Goa und der Malabarküste – eine der spektakulärsten Bahnstrecken Indiens. Ausgewählte Strecken werden außerdem mit modernen Vistadome-Wagen mit Panoramafenstern befahren. Für Touristen werden verschiedene luxuriöse Erlebniszüge angeboten. Zu den bekanntesten zählen der Palace on Wheels, der Maharajas' Express, der Deccan Odyssey sowie der Royal Orient, die mehrtägige Rundreisen durch verschiedene Regionen Indiens anbieten.

Unterwegs mit dem Schiff

Fähren verbinden Port Blair auf den Andaman-Inseln mit Kolkata (Fahrtzeit: ca. 70 Std.), Vishakapatnam (Fahrtzeit: ca. 56 Std.) und Chennai (Fahrtzeit: ca. 60 Std.) sowie Kochin mit den Lakshadweep-Inseln (Fahrtzeit: 14-18 Std.). Eine besonders schöne Bootsfahrt führt durch die Backwaters in der Umgebung von Kochi in Kerala. Verschiedene örtliche Touren, wie zum Beispiel Calicut - Cochin und Allepey - Kottayam, werden angeboten.  

Nationalitäten

Reisepass erforderlich Visum erforderlich Rückreiseticket erforderlich
Schweiz Ja Ja/1 Nein
Andere EU-Länder Ja Ja/1 Nein
Türkei Ja Ja Nein
Österreich Ja Ja/1 Nein
Deutschland Ja Ja/1 Nein

Reisepassinformationen

Für die Einreise nach Indien ist ein Reisepass erforderlich. Er muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, sich in einwandfreiem Zustand befinden und mindestens zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthalten. Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt es sich, vor Reiseantritt die aktuellen Pass- und Einreisevorschriften bei der zuständigen indischen Auslandsvertretung zu überprüfen.

Anmerkung zum Reisepass

Für Reisen in einige Regionen Indiens sind zusätzliche Genehmigungen erforderlich. Dazu zählen insbesondere sogenannte Protected Areas (PAP) und Restricted Areas (RAP), deren Regelungen sich kurzfristig ändern können. Aktuelle Beschränkungen oder Genehmigungspflichten können unter anderem Teile von Arunachal Pradesh, Sikkim, Ladakh, Nagaland, Manipur, Mizoram sowie die Inselgruppen der Andamanen und Lakkadiven betreffen. Informationen zu den aktuellen Bestimmungen erteilen die indischen Auslandsvertretungen und zuständigen Behörden. Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass der Reisepass mit einem gültigen Einreisestempel versehen wird. Fehlende oder fehlerhafte Einreisestempel können insbesondere bei der Ausreise zu erheblichen Problemen führen. Einreise-, Pass- und Visabestimmungen können sich jederzeit ändern. Reisende sollten sich daher vor der Abreise über die aktuellen Vorschriften informieren, insbesondere bei Reisen über Drittländer oder bei der Einreise in besondere Verwaltungs- und Grenzregionen.

Visainformationen

Für die Einreise nach Indien ist grundsätzlich ein Visum erforderlich. Dies gilt unter anderem für Staatsangehörige von Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei sowie aller EU-Mitgliedstaaten. e-Tourist Visa und e-Business Visa Staatsangehörige von Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Türkei und allen EU-Ländern können ein elektronisches Visum (e-Visum) für Indien online beantragen. Der Antrag kann frühestens 120 Tage vor der geplanten Einreise gestellt werden und muss rechtzeitig vor Reisebeginn über das offizielle Online-Portal der indischen Regierung eingereicht werden. Das e-Tourist Visa ist für touristische Reisen, Besuchsreisen und ähnliche Aufenthaltszwecke erhältlich. Je nach gewählter Variante sind Aufenthalte von unterschiedlicher Dauer sowie einfache oder mehrfache Einreisen möglich. Für Geschäftsreisen steht das e-Business Visa zur Verfügung; dieses erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen mehrfache Einreisen und Aufenthalte von bis zu 180 Tagen. Die Beantragung erfolgt ausschließlich online über das offizielle Portal: indianvisaonline.gov.in/evisa. Nach erfolgreicher Genehmigung muss die elektronische Visumbestätigung bei der Einreise zusammen mit dem Reisepass vorgelegt werden. Die Erteilung eines e-Visums bedeutet keine automatische Einreisegarantie; die endgültige Entscheidung treffen die indischen Grenzbehörden.

Anmerkung zum Visum

Hinweis: Ausländische Reisende nach Indien müssen vor der Einreise die e-Arrival Card online ausfüllen. Die elektronische Ankunftskarte kann innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft eingereicht werden und ist für ausländische Reisende mit verschiedenen Reisezwecken wie Tourismus, Geschäftsreisen oder medizinischen Aufenthalten erforderlich. Die e-Arrival Card ersetzt nicht das erforderliche Visum, sondern dient der Erfassung der Einreisedaten. :contentReference[oaicite:1]{index=1} Achtung: Reisende sollten darauf achten, dass ihre tatsächlichen Aktivitäten in Indien mit dem beantragten Visum und dessen Zweck übereinstimmen. Tätigkeiten, die nicht vom Touristenvisum abgedeckt sind, können zu Problemen bei den indischen Behörden führen. Für Konferenzen, geschäftliche Tätigkeiten, Beschäftigung oder Freiwilligenarbeit sind gegebenenfalls spezielle Visa erforderlich.

Kosten

Visagebühren (Richtwerte) Die folgenden Gebühren gelten als ungefähre Richtwerte für Staatsangehörige von Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei. Die tatsächlichen Kosten können je nach Visumart, Aufenthaltsdauer, Wechselkurs sowie zusätzlichen Bearbeitungs- oder Servicegebühren abweichen. Die aktuellen Gebühren sollten vor Antragstellung über das offizielle indische Visa-Portal geprüft werden. Touristenvisum: ca. 90–100 € Konsulargebühr (je nach Gültigkeitsdauer und Einreiseart). Geschäftsvisum: ca. 110 € Konsulargebühr für ein Visum mit einjähriger Gültigkeit; längere Gültigkeiten können höhere Gebühren verursachen. Studentenvisum: ca. 70–75 € Konsulargebühr (je nach Gültigkeitsdauer). Transitvisum: ca. 20 € Konsulargebühr. e-Tourist Visa: Die Gebühren hängen von der Staatsangehörigkeit und der gewählten Variante ab. Für Reisende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei liegen sie in der Regel ungefähr im Bereich von 10–25 US$ für kurzfristige Visa sowie etwa 40 US$ für länger gültige Varianten. e-Business Visa: ca. 80 US$. Zusätzlich können Bearbeitungsgebühren von Visa Application Centres sowie Zahlungsgebühren anfallen. Für Reisen in bestimmte Protected Areas oder Restricted Areas können weitere Genehmigungen und Gebühren erforderlich sein.

Visaarten und Kosten

Indien bietet verschiedene Visumkategorien an, darunter Transitvisa, Touristenvisa, Geschäftsvisa, Arbeitsvisa, Studentenvisa, Konferenzvisa, Einreisevisa (Entry Visa) und Journalistenvisa. Für berechtigte Reisende, darunter Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei, stehen außerdem elektronische Visa wie das e-Tourist Visa, e-Business Visa und e-Medical Visa zur Verfügung. Achtung: Die Wahl der richtigen Visumkategorie richtet sich ausschließlich nach dem tatsächlichen Reisezweck. Geschäftsvisa: Diese sind unter anderem für Geschäftsreisende vorgesehen, die von ihrem Unternehmen ins Ausland entsandt werden und geschäftliche Aktivitäten in Indien ausüben. Arbeitsvisa: Diese werden benötigt, wenn eine Beschäftigung in Indien ausgeübt wird, beispielsweise bei einem indischen Arbeitsvertrag sowie in bestimmten Fällen für Monteure, Techniker oder Fachkräfte, die in Indien arbeiten. Die Visabestimmungen für Monteure und Techniker können sich ändern und hängen vom konkreten Einsatz, der Tätigkeit und der Vertragsgestaltung ab. Es wird empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen indischen Auslandsvertretung über die erforderliche Visumkategorie zu informieren. Die korrekte Visumkategorie ist nicht nur für die Beantragung wichtig, sondern auch für die Einreise und den gesamten Aufenthalt in Indien. Wer mit einem nicht passenden Visum einreist oder Tätigkeiten ausübt, die nicht vom Visum gedeckt sind, kann mit Problemen bei den indischen Behörden rechnen.

Gültigkeit

Die Gültigkeitsdauer eines Visums richtet sich nach der jeweiligen Visumkategorie und dem auf dem Visum angegebenen Zeitraum. Die Gültigkeit beginnt mit dem Ausstellungsdatum. Je nach Visumart können Visa von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren gültig sein. Transitvisum: Gültigkeit in der Regel bis zu 15 Tage ab Ausstellung; erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 72 Stunden je Einreise. e-Tourist Visa: Das e-Tourist Visa kann frühestens 120 Tage vor der geplanten Einreise beantragt werden. Je nach Variante sind unterschiedliche Aufenthaltsdauern und Einreisehäufigkeiten möglich. Das 30-Tage-e-Tourist Visa berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 30 Tagen und erlaubt in der Regel eine mehrfache Einreise. 1-Jahres-e-Tourist Visa: Gültig für ein Jahr ab Erteilung, mit mehrfacher Einreise. Die zulässige Aufenthaltsdauer pro Einreise richtet sich nach den aktuellen Bestimmungen. e-Business Visa: Gültig bis zu 365 Tage ab Ausstellung, mit mehrfacher Einreise. Aufenthalte von bis zu 180 Tagen pro Kalenderjahr sind möglich. e-Medical Visa: Ermöglicht in der Regel bis zu drei Einreisen für medizinische Behandlungen in Indien. Hinweis: Eine Überschreitung der erlaubten Aufenthaltsdauer („Overstay") stellt einen Verstoß gegen die indischen Einreisebestimmungen dar und kann zu Geldstrafen, rechtlichen Konsequenzen sowie Problemen bei zukünftigen Einreisen führen.

Transit

Reisende, die für die Durchreise durch Indien grundsätzlich ein Visum benötigen, können unter bestimmten Voraussetzungen ohne Transitvisum weiterreisen. Dies gilt, wenn der Weiterflug innerhalb von 24 Stunden erfolgt, der internationale Transitbereich des Flughafens nicht verlassen wird und gültige Reisedokumente sowie gegebenenfalls Visa für das Zielland vorhanden sind. Ein Transitvisum ist erforderlich, wenn der Transitbereich verlassen wird oder die Weiterreise nicht innerhalb der zulässigen Frist erfolgt. Transitvisa sind in der Regel bis zu 15 Tage ab Ausstellung gültig und erlauben einen Aufenthalt von bis zu 72 Stunden je Einreise. Da die Bestimmungen vom Abflughafen, der Fluggesellschaft, der Staatsangehörigkeit und den individuellen Reiseumständen abhängen können, wird empfohlen, die Transitregelungen vor Reiseantritt mit der Fluggesellschaft oder der zuständigen indischen Auslandsvertretung zu klären. Deutschland: Zuerst muss online ein Termin vereinbart werden. Persönlich oder postalisch in Berlin (folgende Visaarten können in Berlin nur persönlich beantragt werden: Projekt, Entry, Arbeit mit / ohne Arbeitsvertrag aus dem Zielland. Einreichung der Unterlagen in München frühestens 8 Wochen vor dem Reisetermin. Das E-Visum für touristische Aufenthalte ist nur online beantragbar.  Österreich: Der Visumantrag muss bei der zuständigen diplomatischen Vertretung eingereicht werden (s. Kontaktadressen). Das E-Visum für touristische Aufenthalte ist nur online beantragbar.  Schweiz: Persönlich, online oder postalisch bei der zuständigen diplomatischen Vertretung oder beim Visa Application Center - VFS Global in Bern (s. Kontaktadressen). Das E-Visum für touristische Aufenthalte ist nur online beantragbar.  Hinweis: Nach Ablauf der Gültigkeit eines Touristenvisums muss eine zeitliche Frist bis zu einer Neubeantragung eingehalten werden. Diese Frist beträgt in Frankfurt und Hamburg 1 Monat. Achtung: Derzeit kommt es zu Ablehnungen von Visumanträgen wegen Unvollständigkeit und sogar bis zu dreimonatigen Sperren für eine Neubeantragung. Ein lückenloses und detailliertes Ausfüllen des Online-Antrags ist deshalb unerlässlich. Eine Kontaktaufnahme mit der konsularischen Vertretung ist empfohlen. e-Tourist Visa Online-Bewerbung mindestens 4 Tage vor der Abreise auf indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html. Ein aktuelles Passbild und die relevanten Seiten des Reisepasses müssen bei der Online-Beantragung hochgeladen werden und die Visumgebühren müssen online bezahlt werden. Das ETA wird dem Antragsteller via E-Mail zugesandt. Bei der Einreise muss das ETA vorgelegt werden.

Antrag erforderlich

(a) 1 Online-Antragsformular ( https://indianvisaonline.gov.in/visa/). (b) 2 aktuelle Passbilder in Farbe (5,1x 5,1 cm). Der Bildhintergrund muss weiß sein, nur ein heller Bildhintergrund reicht nicht aus. (c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate (bei Geschäftsreisen: 12 Monate) gültig ist und zwei freie Seiten enthält. (d) Visumgebühr (Postanweisung, Barzahlung nur am Schalter oder Banküberweisung) und die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 3 €. (e) Bei postalischer Antragstellung: Mit 5,50 € frankierter und adressierter Rückumschlag (Einschreiben). (f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die belegt, dass der Antragsteller seit mindestens 24 Monaten im jeweiligen Land wohnhaft ist bzw. ggf. ausgefülltes Zusatzformular. Touristenvisum: (a) - (f) und  (g) Buchungsbestätigung für ein Rück- oder Weiterreiseticket (Schweizer Staatsangehörige benötigen zusätzlich eine Kopie der Buchungsbestätigung für den Hinflug). Geschäftsvisum: (a) - (f) und (h) Entsendungsschreiben der Firma mit Reiseanlass und -zweck sowie Angabe aller zu besuchenden Orte und Bestätigung der Kostenübernahme. (i) Einladungsschreiben des indischen Unternehmens mit vollständigen Angaben über Name des Reisenden, Zweck und Dauer des Aufenthalts sowie mit CIN (Corporate Identity Number). Entsendungs- und Einladungsschreiben müssen inhaltlich übereinstimmen. (j) Handelsregisterauszug des einladenden Unternehmens. (k) Zeugnisse und Qualifikationen. Achtung: Für ein Arbeitsvisum (employment visa) sind zusätzliche Unterlagen (u.a. ein Lebenslauf und eine Verpflichtungserklärung (letter of undertaking)) notwendig. Außerdem müssen alle Unterlagen ins Englische übersetzt sein und die genaue Adresse des Einsatzortes muss in der offiziellen Einladung enthalten sein. Vor allem für Techniker und Monteure hat sich die Visumkategorie in letzter Zeit mehrfach kurzfristig geändert. Wer eine Geschäftsreise plant, sollte sich unbedingt nach der korrekten Visumkategorie und den einzureichenden Unterlagen erkundigen. Studentenvisum: (a) - (f) und (j) Einschreibungsbestätigung der Schule bzw. Universität in Indien. (k) Nachweis über ausreichende Geldmittel. e-Tourist Visa (a) ETA, das nach der Online-Beantragung via E-Mail zugestellt wird. (b) digitales, aktuelles, quadratisches, randloses Foto mit hellem oder weißem Hintergrund (Minimum 10 KB, Maximum 1 MB),(Brillenträger müssen für das Foto die Brille abnehmen). (c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. (d) Scan der Seiten des Reisepasses mit Personendaten und Passfoto im pdf-Format (e) Rückflugticket bzw. Weiterflugticket. (f) ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.  (g) Bezahlung der Visumgebühr bei Online-Antragstellung. Eine Sondererlaubnis wird für Sperrgebiete benötigt (s. Anmerkung). Hinweis: Bei Visumbeantragung im indischen Generalkonsulat München sind derzeit alle bisher erteilten Visa für Indien im Original oder als Kopie vorzuweisen. Sollten die Reisepässe, die diese alten Visa enthalten, vernichtet worden sein, muss der Antragsteller dies schriftlich erklären. In Einzelfällen wurde eine Bestätigung der örtlichen Meldebehörde über den Einzug und die Vernichtung des Reisepasses verlangt. Hinweis zur Antragstellung: Es gelten strenge Vorschriften, wie der Antrag formell einzureichen ist. Er darf nicht geknickt worden sein, muss in einem Umschlag oder einer Klarsichthülle stecken und die einzelnen Seiten dürfen nicht zusammengeklammert sein. Passfotos, deren einzig akzeptables Format 5 x 5 cm ist, dürfen nur mit einer Büroklammer am Antrag befestigt sein. Die Unterschrift des Antragstellers unter dem Passfoto muss genau in das dafür vorgesehene Textfeld passen. Bei Anträgen, die diese Bedingungen nicht erfüllen, muss mit einer Ablehnung gerechnet werden. Hinweis zu ausländischen Antragstellern: Türkische (und andere nicht-deutsche) Antragsteller müssen auf ihrem Visumantrag folgende Erklärung handschriftlich hinzufügen: „Mir ist bekannt, dass die Bearbeitung meines Visumantrages im Konsulat aufgrund meiner nicht-deutschen Staatsbürgerschaft länger dauert.“ Diese Erklärung, ohne die der Visumantrag nicht bearbeitet wird, ist zu unterschreiben.

Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitungsdauer für ein Visum hängt vom Antragsort, der Visumkategorie, der Staatsangehörigkeit und dem jeweiligen Prüfverfahren ab. Die folgenden Angaben dienen daher nur als Richtwerte und können nicht garantiert werden. Visumanträge über die zuständigen Visa Application Centres: Persönliche Antragstellung: Die Bearbeitung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Arbeitstage. Express- oder Sonderbearbeitungen sind je nach Standort und aktueller Verfügbarkeit möglich oder eingeschränkt. Postalische Antragstellung: Zusätzlich zur eigentlichen Bearbeitungszeit muss der Postweg berücksichtigt werden. Die Dauer kann je nach Antragstelle und Visumart variieren. Für Geschäftsvisa, Arbeitsvisa und Visa für längere Aufenthalte kann die Bearbeitung deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. In einzelnen Fällen sind mehrere Wochen oder eine längere Bearbeitungsdauer möglich. Bei bestimmten Antragstellern können zusätzliche Prüfungen erforderlich sein, wodurch sich die Bearbeitungszeit verlängern kann. Dies kann insbesondere bei Personen mit bestimmten familiären, persönlichen oder nationalen Bezügen der Fall sein. e-Visum: Das elektronische Visum kann frühestens 120 Tage vor der geplanten Einreise beantragt werden. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel schneller als bei regulären Visumanträgen, sollte jedoch ebenfalls rechtzeitig vor der Reise beantragt werden. Eine Genehmigung innerhalb einer bestimmten Frist kann nicht garantiert werden.

Gesetzlich vorgeschriebene Registrierung

Alle ausländischen Staatsbürger, die beabsichtigen sich länger als 6 Monate in Indien aufzuhalten oder bei entsprechender Auflage unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, müssen sich beim zuständigen District Foreigners Registration Officer / Foreigners Regional Registration Officer (FRRO) innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Einreise in Indien registrieren.

Aufenthaltsverlängerung

Eine Verlängerung der Gültigkeit des Touristenvisums in Indien selbst durch das zuständige örtliche Foreigners’ Regional Registration Office (FRRO) erfolgt nur in begründeten Ausnahmefällen, wie z.B. ernsthafte Erkrankung am Urlaubsort u. ä.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren mit mindestens zwei freien Seiten. Österreicher: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten. Schweizer: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten. Türken: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten. Anmerkung: Es ist dringend empfohlen, sich bezüglich der Vorschriften zur Anerkennung von Ausweisdokumenten von Kindern bei der zuständigen konsularischen Vertretung rückzuversichern. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Hinweis: Alleinreisende Minderjährige unter 18 Jahren müssen über eine Einverständniserklärung sowie über eine Passkopie beider Elternteile verfügen. Minderjährige, die mit nur einem Elternteil reisen, benötigen die Einverständniserklärung sowie die Passkopie des anderen Elternteils.

Einreise mit Haustieren

Für Haustiere (max. 2 Tiere pro Passagier) wird ein Gesundheitszeugnis (Ausstellungsdatum max. 1 Woche vor Abreise) und Tollwutimpfzertifikat aus dem Herkunftsland benötigt. Für Haustiere ist außerdem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ("No Objection Certificate") des Animal Quarantine and Certification Services spätestens 2 Wochen vor Abreise einzuholen. Haustiere werden bei der Ankunft, die vorher anzumelden ist, tierärztlich untersucht.

Reisepassinformationen

Für die Einreise nach Indien ist ein Reisepass erforderlich. Er muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, sich in einwandfreiem Zustand befinden und mindestens zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthalten. Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt es sich, vor Reiseantritt die aktuellen Pass- und Einreisevorschriften bei der zuständigen indischen Auslandsvertretung zu überprüfen.

Visainformationen

Für die Einreise nach Indien ist grundsätzlich ein Visum erforderlich. Dies gilt unter anderem für Staatsangehörige von Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei sowie aller EU-Mitgliedstaaten. e-Tourist Visa und e-Business Visa Staatsangehörige von Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Türkei und allen EU-Ländern können ein elektronisches Visum (e-Visum) für Indien online beantragen. Der Antrag kann frühestens 120 Tage vor der geplanten Einreise gestellt werden und muss rechtzeitig vor Reisebeginn über das offizielle Online-Portal der indischen Regierung eingereicht werden. Das e-Tourist Visa ist für touristische Reisen, Besuchsreisen und ähnliche Aufenthaltszwecke erhältlich. Je nach gewählter Variante sind Aufenthalte von unterschiedlicher Dauer sowie einfache oder mehrfache Einreisen möglich. Für Geschäftsreisen steht das e-Business Visa zur Verfügung; dieses erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen mehrfache Einreisen und Aufenthalte von bis zu 180 Tagen. Die Beantragung erfolgt ausschließlich online über das offizielle Portal: indianvisaonline.gov.in/evisa. Nach erfolgreicher Genehmigung muss die elektronische Visumbestätigung bei der Einreise zusammen mit dem Reisepass vorgelegt werden. Die Erteilung eines e-Visums bedeutet keine automatische Einreisegarantie; die endgültige Entscheidung treffen die indischen Grenzbehörden.

Impfungen

Impfung benötigt Beleg erforderlich
Gelbfieber 1
Typhus 6 -
Hepatitis A und B 3
Japanische Enzephalitis 4 -
Malaria 2

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach - besonders auf dem Land und in kleinen und mittleren Städten - technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. In den Großstädten ist die medizinische Versorgungslage deutlich besser, z. T. mit hohem Standard. Es gibt staatliche Kliniken in den Städten und Privat- und Fachärzte in den Stadtrandgebieten. Persönliche Medikamente bringt man am besten in ausreichender Menge mit. Da überall nur nach Vorkasse behandelt wird und Versicherungen u.U. erst nach Monaten zahlen, ist eine belastbare Kreditkarte eine wesentliche gesundheitliche Vorsorge für jede Indienreise. Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung und Rückholversicherung wird dringend empfohlen. Hinweis: Viele Länder verlangen Belege über Schutzimpfungen von Besuchern, die aus Indien einreisen. Achtung: Reisenden wird empfohlen, ihre Reiseapotheke mit Einmalspritzen auszustatten, da nach Schätzungen des Indian Clinical Epidemiology Network in Indien jede dritte Injektion mit gebrauchtem Material durchgeführt wird.  

Anmerkungen Impfungen

[1] Alle Reisenden, die über neun Monate alt sind und innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet einreisen, benötigen eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber. Eine Gelbfieberimpfung kann gelegentlich auch bei Einreise aus südafrikanischen Ländern (z.B. Simbawe) verlangt werden, die laut WHO nicht zu den endemischen Gebieten gehören. Wer auf dem Seeweg oder per Flugzeug ohne Impfbescheinigung ankommt, wird sechs Tage in Quarantäne gehalten, falls der Reisende: (a) innerhalb der letzten sechs Tage ein Infektionsgebiet verlassen hat, (b) einen Transitaufenthalt in einem Infektionsgebiet hatte (ausgenommen, der Transit erfolgte per Flugzeug und der Transitraum wurde nicht verlassen; es liegt jedoch im Ermessen der Gesundheitsbehörden, ob diese Ausnahmeregelung anerkannt wird), (c) mit einem Schiff ankommt, das innerhalb der letzten 30 Tage von einem im Infektionsgebiet liegenden Hafen ausgelaufen ist oder dort angelegt hat (ausgenommen, das Schiff ist zuvor nach WHO-Standards desinfiziert worden) und (d) mit einem Flugzeug aus einem Infektionsgebiet einreist und nicht gemäß Indian Aircraft Public Health Rules von 1954 oder WHO-Standards desinfiziert worden ist. [2] Ein ganzjähriges hohes Malariarisiko besteht mit saisonalen Schwankungen in Gebieten unter 2000 m Höhe auch in den Großstädten besonders Mumbai und Delhi. Die Fallzahlen steigen während und kurz nach der Regenzeit. Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein. Im Süden des Landes ist das Malariarisiko geringer als im Norden. Auf sorgfältigen Schutz vor Stechmücken in den Abend- und Nachtstunden ist in jedem Fall zu achten. Bei Fieber ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch qualifizierten Arzt wird vor der Reise nach Indien, speziell nach Goa, derzeit dringend empfohlen.  Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit und besonders häufig an den Küsten, aber auch in Städten und in Höhenlagen bis ca. 1.500 Metern vor. Während der Regenzeit und in den Monaten nach der Regenzeit steigen landesweit die Fallzahlen. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz und bei längerem Aufenthalt auch eine Impfung gegen Dengue-Fieber.   [3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.   [4] Ein geringes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht landesweit während der Regenzeit in den ländlichen Regionen. Höhere Fallzahlen von Japanischer Enzephalitis treten vor allem in Bihar, in Uttar Pradesh und im Distrikt von Muzaffarpur (Region Bajjikanchal) auf. Um sich zu schützen, sollte man einen wirksamen Insektenschutz und hautbedeckende Kleidung benutzen. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition wird eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis empfohlen.   [5] Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem Risikogruppen und Reisende, die einen Langzeitaufenthalt planen, über eine mögliche Impfung beraten lassen.  [6] Impfschutz gegen Typhus wird empfohlen.  [7] Tollwut kommt landesweit und in großer Fallzahl vor. Hauptüberträger sind (streunende) Hunde, aber auch Affen, Katzen und andere Tiere. Eine Impfung wird für alle Reisenden empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor dem Trinken, Zähneputzen und vor der Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch ist vielerorts erhältlich und sollte auch nur mit keimfreiem Wasser angerührt werden. In größeren Städten ist H-Milch erhältlich. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß essen. Der Genuss von Schweinefleisch, Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch landesweit. Dennoch ist die Infektionsgefahr für Touristen sehr gering. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.   Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen im Ratnagiri-Distrikt vorkommen, das Schwimmen und Waten in diesen Gewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich. Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) ist verbreitet. Vor allem während der Monsunregenzeiten und unmittelbar nach dem Monsun muss mit einem Infektionsrisiko gerechnet werden, besonders in den Großstädten und an den Küsten. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. In den Küstenregionen, insbesondere im Südosten, tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende sollten einen wirksamen Insektenschutz benutzen.  HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, Piercings, Tätowierungen, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.  Die Höhenkrankheit tritt in Höhen ab etwa 2300 m bei einem zu raschem Aufstieg auf. Die Symptome reichen von Atemnot und Kopfschmerzen bis hin zu Koordinationsstörungen und Erbrechen. Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor allem im Osten, die ebenfalls durch Mücken übertragene Krankheit Kala Azar kommt dagegen vereinzelt im Nordwesten vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Tuberkulose kommt landesweit vor. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion. Etwa 26 Prozent der weltweit festgestellten Tuberkulose-Fälle werden in Indien diagnostiziert. In allen tropischen Ländern gibt es eine Reihe an Gifttieren, deren Bisse oder Stiche schwere Körperschäden oder den Tod zur Folge haben können. Daher sollte man Abstand von Schlangen, Skorpionen und Spinnen halten. Keinesfalls unter Laub, Erdlöcher oder in  Steinspalten fassen.

Währung

1 Indische Rupie = 100 Paise. Währungskürzel: Rs, INR (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 2000, 500, 200, 100, 50, 20, 10 und 5 Rupien; Münzen in den Nennbeträgen 10, 5, 2 und 1 Rs sowie 50 Paise. Achtung: Die alten 500- und 1000-Rupien-Scheine wurden im November 2016 für ungültig erklärt. Es sind inzwischen neue 500-Rupien-Scheine und 2000-Rupien-Scheine herausgegeben worden. 

Kreditkarten

Geläufige Kreditkarten wie American Express, Diners Club, Mastercard und Visa werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.  

Geldautomaten

Bankkarten Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Geldautomaten sind in großen Städten und touristischen Gegenden zahlreich vorhanden, in ländlichen Gegenden ist das Netz an Geldautomaten jedoch nicht sehr dicht. Bei Abhebung mit Bankkundenkarte am Geldautomaten können teils hohe Gebühren fällig werden. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.   Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.   Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck. Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks werden in Indien in den Großstädten von einigen Wechselstuben akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

I. Allg. Mo-Fr 10.00-14.00/15.00 Uhr, Sa 10.00-12.00 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist in den meisten Fällen verboten. Für die Einfuhr von Fremdwährungen, die einen Wert von 5.000 US$ in Bargeld (bzw. von 10.000 US$ aller Zahlungsmittel) übersteigen, besteht Deklarationspflicht (Deklaration auch bei niedrigeren Beträgen empfohlen). Ausfuhr bis zur Höhe des deklarierten Betrags, abzüglich der Umtauschbeträge. Beim Geldumtausch muss ein Beleg gegengezeichnet oder eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden. Diese Belege müssen bei der Ausreise vorgelegt werden, um den Rücktausch zu ermöglichen.

Währungen

Code Symbol Wechselkurse (ohne Gewähr)
INR Rs

Überblick

Landessprachen sind Hindi und Englisch. Hindi wird in der Devanagri-Schrift geschrieben und von ca. 41% der Bevölkerung gesprochen. Daneben gibt es 21 gleichberechtigte Regionalsprachen, u. a. Bengali, Gujarati, Marathi, Punjabi, Sanskrit und Urdu im Norden sowie Tamil und Telegu im Süden.

26.01.2026 Tag der Republik

15.02.2026 Mahashivratri

03.03.2026 Holi

20.03.2026 Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)

03.04.2026 Karfreitag

05.04.2026 Mahavir Jayanti

06.04.2026 Ostermontag

11.05.2026 Buddha Purnima (Geburtstag Buddhas)

27.05.2026 Eid al-Adha (Opferfest)

17.06.2026 Muharram (islamisches Neuhjahrsfest)

15.08.2026 Unabhängigkeitstag

26.08.2026 Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)

04.09.2026 Krishna Janmashtami

02.10.2026 Geburtstag Mahatma Gandhis

10.10.2026 Dussehra (Vijaya Dashami)

08.11.2026 Diwali (Lichterfest)

22.11.2026 Guru Nanak Jayanti

25.12.2026 Weihnachten

26.12.2026 Weihnachten

(a) Fast alle indischen religiösen Feste und Feiertage werden nach dem Mondjahr berechnet, ihr Datum ändert sich daher von Jahr zu Jahr. Zusätzlich zu den oben genannten Feiertagen gibt es zahlreiche weitere religiöse Festivals, die in manchen Bundesstaaten als Feiertage gelten. Eine vollständige Liste ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich.

b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Id ul Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Id ul Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Idu'l Zuha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

(c) Obwohl Weihnachten (25./26. Dez.) und Neujahr (1. Jan.) offiziell keine gesetzlichen Feiertage sind, werden sie als solche landesweit begangen.

Überblick

Ausländische Touristen dürfen persönliche Gegenstände sowie bestimmte Waren innerhalb der geltenden Freimengen zollfrei nach Indien einführen. Die Regelungen gelten für Reisende ab 18 Jahren und können sich kurzfristig ändern. Zollfreie Einfuhr bei Ankunft aus dem Ausland: Gegenstände des persönlichen Bedarfs sowie Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 15.000 Indischen Rupien (INR) können in der Regel zollfrei eingeführt werden. Bestimmte Waren fallen jedoch nicht unter diese Freigrenze, darunter: 100 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 125 g Tabak 2 Liter alkoholische Getränke (Spirituosen oder Wein) Gold und Silber in nicht verarbeitetem Zustand ein Flachbildfernseher Hochwertige elektronische Geräte oder andere wertvolle Gegenstände können bei der Einreise deklarationspflichtig sein. Reisende sollten sich vorab über die aktuellen Zollbestimmungen informieren. Achtung: Verstöße gegen die indischen Zoll- und Einfuhrbestimmungen können zu Geldstrafen, Beschlagnahmungen oder weiteren rechtlichen Konsequenzen führen. Die indischen Vorschriften zu Betäubungsmitteln sind besonders streng; bereits der Besitz kleiner Mengen illegaler Substanzen kann schwere Strafen nach sich ziehen. Mit der mobilen Anwendung ATITHI@Indian Customs können internationale Reisende ihre Zollerklärung für Waren und mitgeführte Währungen vorab elektronisch abgeben und dadurch die Abfertigung an Flughäfen erleichtern. Die zulässigen Freimengen und Einfuhrbestimmungen können sich jederzeit ändern. Reisende sollten daher vor der Abreise die aktuellen Informationen bei den zuständigen indischen Zollbehörden oder der zuständigen Auslandsvertretung prüfen.

Verbotene Importe

Geflügel, Geflügelprodukte (einschließlich Eier, Federn und Fleisch), Schweine, Produkte aus Schweinefleisch und Waffen ohne Sondergenehmigung, pornografische Erzeugnisse, Goldmünzen und -barren sowie E-Zigaretten. Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten. Weitere Informationen sind vom indischen Zoll erhältlich. 
Botschaft der Republik Indien

Generalkonsulat in Genf.


Kirchenfeldstrasse 28
Bern
Switzerland
+41 (31) 350 11 30, für Notfälle + 41 767 76 36 88.
http://www.indembassybern.gov.in

Mo-Fr 09.00-13.00 und 13.30-17.30 Uhr, Konsularabt. Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.


Botschaft der Republik Indien

Konsularabteilung: Opernring 1, Stiege E, 4. Stock, 1010 Wien (ohne Visaerteilung)


Kärntner Ring 2, 2. Etage
Wien
Austria
+43 (1) 505 86 66. Konsularabteilung +43 (1) 585 07 930.
http://www.eoivienna.gov.in

Mo-Fr 08.30-13.00 und 13.30-17.00 Uhr (Publikumsverkehr), Konsularabteilung: (Opernring 1): Mo-Fr 09.30-11.30 Uhr (Antragstellung) und 16.00-17.00 Uhr (Abholung von Dokumenten), telefonische Anfragen allgemein 10.00-13.00 und 14.00-17.30 Uhr, konsularisch 14.00-16.00 Uhr.


Botschaft der Republik Indien

Generalkonsulate in Frankfurt/M., Hamburg und München; Honorarkonsulat in Stuttgart.


Tiergartenstr. 17
Berlin
Germany
+49 (30) 25 79 50.
https://indianembassyberlin.gov.in/

Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 13.30-17.30 Uhr. Konsularabteilung: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.


India Visa Application Centre Schweiz

Für die französischsprachige Schweiz: 70 Rue de Lausanne, 1202 Genève.


Weststrasse 2
Bern
Switzerland
0900 00 00 18 (gebührenpflichtige Hotline).
https://visa.vfsglobal.com/che/en/ind/

Antragsabgabe Mo-Fr 08.30-14.00 Uhr, Passabholung Mo-Fr 16.00-17.30 Uhr (ausgenommen indische Feiertage), Hotline erreichbar Mo-Fr 09.00-12.00 und 13.00-17.00 Uhr.


Geschäftsetikette

Englisch ist als Geschäftssprache weit verbreitet. Es gibt viele englischsprachige Dolmetscher und Übersetzungsbüros. Indische Geschäftsleute sind Besuchern gegenüber äußerst gastfreundlich. Es ist üblich, Visitenkarten auszutauschen; die Visitenkarte sollte dem indischen Geschäftspartner mit beiden Händen überreicht werden. Die besten Monate für Geschäftsreisen sind von Oktober bis März, Unterkunft sollte im Voraus gebucht werden.

Öffnungszeiten

Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.30-17.30 Uhr und Sa 09.30-13.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Geschäftskontakte

Geschäftskontakte

Geschäftskontakte

Geschäftskontakte

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0091.

Mobiltelefon

Indien verfügt über ein weit ausgebautes 4G- und 5G-Mobilfunknetz. Zu den wichtigsten Mobilfunkanbietern gehören unter anderem Jio, Vodafone Idea und Airtel. Die Netzabdeckung ist in Städten, touristischen Regionen und entlang wichtiger Verkehrswege meist gut. In abgelegenen Gebieten, Bergregionen und einigen Nationalparks kann der Empfang jedoch eingeschränkt oder nicht verfügbar sein. Internationale Roaming-Verträge bestehen mit vielen ausländischen Mobilfunkanbietern. Alternativ können Reisende vor Ort indische Prepaid-SIM-Karten erwerben. Für die Registrierung sind in der Regel ein gültiger Reisepass sowie Visadokumente erforderlich. Die Aktivierung kann je nach Anbieter einige Stunden dauern. Mobile Datenpakete sind in Indien vergleichsweise günstig, und die Internetgeschwindigkeit ist in Ballungsräumen meist gut. Die Verfügbarkeit und Qualität des mobilen Internets kann außerhalb größerer Städte deutlich schwanken.

Internet

WLAN ist in Indien weit verbreitet und steht in vielen Hotels, Gästehäusern, Restaurants, Cafés und Einkaufszentren zur Verfügung, insbesondere in größeren Städten und touristischen Regionen. Hochwertige Hotels bieten in der Regel zuverlässige Internetverbindungen, während die Qualität in einfachen Unterkünften schwanken kann. Öffentliches WLAN ist an einigen internationalen Flughäfen, Bahnhöfen und in Einkaufszentren verfügbar. Für die Nutzung ist häufig eine Registrierung über eine Mobilfunknummer erforderlich. Viele Reisende nutzen zusätzlich mobile Daten über eine lokale SIM-Karte oder einen internationalen Roaming-Tarif, da diese unterwegs oft eine zuverlässigere Verbindung bieten als öffentliche WLAN-Netze.

Post

Der Versand von Postsendungen nach Europa dauert in der Regel etwa eine bis zwei Wochen, kann jedoch je nach Versandart, Aufgabeort und aktueller Auslastung variieren. Briefmarken sind häufig in Postämtern erhältlich und werden teilweise auch von Hotels oder Unterkünften angeboten. Internationale Postdienste stehen vor allem in größeren Städten und touristischen Regionen zur Verfügung.

Medien

Indien verfügt über eine vielfältige Medienlandschaft mit zahlreichen Fernseh-, Radio-, Print- und Onlineangeboten in vielen verschiedenen Sprachen. Für internationale Besucher sind insbesondere englischsprachige Medien weit verbreitet und gut zugänglich. Daneben gibt es zahlreiche Angebote in Hindi sowie in regionalen Sprachen. In vielen Hotels und Unterkünften stehen internationale Nachrichtensender über Satellitenfernsehen zur Verfügung. Auch Online-Nachrichtenangebote und soziale Medien werden in Indien umfangreich genutzt. Die Medienberichterstattung kann bei politischen, gesellschaftlichen und religiösen Themen unterschiedlich ausfallen und teilweise kontrovers sein. Reisenden wird empfohlen, bei öffentlichen Diskussionen und Beiträgen in sozialen Medien zu sensiblen politischen oder religiösen Themen die lokalen Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Mumbai

Mumbai (ehemals Bombay), die größte Metropole Westindiens, ist eine Mischung aus geschäftigem Hafen und moderner Industrie, unzähligen kleinen und großen Märkten und glasverkleideten Wolkenkratzern. In den Mumbai-Filmstudios werden mehr Filme produziert als in Hollywood. Der Mahalaxmi-Course ist einer der besten Pferderennplätze Indiens. Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist das Gateway to India. Hier beginnen Ausflugsschiffe ihre 10 km lange Fahrt zur Elephanta-Insel mit ihren Höhlentempeln, deren Wände mit faszinierenden Felszeichnungen geschmückt sind und die auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen.  

Tempel von Khajuraho

In der näheren Umgebung um die Stadt Khajuraho im Bundesstaat Madhya Pradesh gibt es eine Gruppe von 20 Tempeln, die alle während der Chandella-Dynastie zwischen 950 und 1120 erbaut worden sind. Heute stehen die Tempel auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Besonders bekannt ist der Kandariya-Mahadeva-Tempel, dessen Wände mit erotischen Darstellungen verziert sind.

Kolkata

Kolkata (ehemals Kalkutta) ist die größte Stadt Indiens und Handelszentrum des Ostens. Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert als britischer Handelsposten eingerichtet, das koloniale Erbe blieb in den Gebäuden der Chowringhee- und der Clive-Street erhalten (umbenannt in Jawaharlal Nehru Road und Netaji Subhash Road). Kolkata ist ein Zentrum zahlreicher kreativer und intellektueller Aktivitäten; einige der besten Filmproduzenten des Landes sind hier zu Hause. Das Indische Museum der Stadt ist das Beste Asiens. Andere Sehenswürdigkeiten sind die Viktoria-Gedenkstätte, das Octherlony-Institut und das Hauptquartier der Ramakrishna-Bewegung. 

Sikkim

Der Bergstaat Sikkim im südlichen Himalaya ist ein Wunderland mit Farnen und Blumen, Vögeln und Schmetterlingen, Orchideen und Bambus, Eichen- und Nadelwäldern, umgeben von sanft dahinrauschenden Flüssen, Terrassenfeldern und üppigem Rhododendron. Die Hauptstadt und Hill Station Gangtok ist Ausgangspunkt für Abstecher in den geheimnisumwobenen Norden und Osten der Region, zum heiligen Yaksum, Pemayangtse und zu den Bergen in der Nähe von Bakkhim und Dzongri. Vor allem der  Kangchendzönga Nationalpark ist beliebt bei Wanderern.

Jaipur

Jaipur mit seiner pinkfarbenen Altstadt ist das Tor zum Wüstenstaat Rajasthan. Dem Palast der Winde Hawa Mahal sollte man auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Hier konnten die Frauen des Hofes das Treiben der Stadt beobachten ohne selbst gesehen zu werden. Ebenfalls sehenswert sind das königliche Observatorium Jantar Mantar. Wer die Pracht der alten Herrscher Indiens genießen möchte, kann sich im Rambagh Palace umsehen, der heute ein Hotel beherbergt. Etwas außerhalb liegt der besonders schöne Amber Palace (Bernstein-Palast).

Chennai (Madras)

Chennai (Madras) ist ein bekanntes Zentrum der Tempelbildhauerei und Heimat des klassischen Stils der indischen Tänze. Trotz einer Ausdehnung von 130 qkm gibt es in der Metropole nur wenige mehrstöckige Gebäude, Chennai hat eher das Flair einer Marktstadt. Empfehlenswert ist ein Besuch im Fort St. George, wo die Geschichte von Chennai festgehalten ist. Auch der Kapeleeswar-Tempel mit seinen reich verzierten, imposanten Türmen ist interessant.

Andamanen und Nikobaren

Im Golf von Bengalen liegen die Andaman- und Nikobar-Inseln, ein üppig bewaldetes Archipel mit exotischen Pflanzen. Eine Vielzahl von Korallen und tropischen Fischen laden zum Schnorcheln ein. Für die Inseln gelten besondere Einreisebedingungen, manche Gegenden erfordern eine Sondereinreisegenehmigung. Viele der Inseln sind für ausländische Besucher nur begrenzt zugänglich, um die Eingeborenen, die auf einigen Inseln völlig abgeschieden von der Zivilisation leben, zu schützen. 

Kamelmarkt in Puskar

In der kleinen Stadt Pushkar (Rajasthan) wird alljährlich Anfang November einer der größten Kamelmärkte der Welt abgehalten. Im Anschluss gibt es eine Art Jahrmarkt mit Kamel- und Pferderennen, Riesenrad und anderen Attraktionen, die Tausende von Tribal People (Angehörige von verschiedenen ethnischen Gruppen) aus der Umgebung anziehen.

Höhlentempel bei Aurangabad

Im nordöstlichen Maharashtra liegt die Stadt Aurangabad, in deren Nähe sich gleich zwei der bekanntesten in Felsen gemeißelten Tempeln der Welt befinden (beide UNESCO- Weltkulturerbe). Die buddhistischen Höhlentempel von Ajanta, etwa 95 km nördlich von Aurangabad, sind mindestens 2000 Jahre alt. Insgesamt 30 Höhlen dringen tief in die steilen Wände der Felsschlucht ein und sind mit hervorragend erhaltenen Zeichnungen des damaligen täglichen Lebens geschmückt. Die Zeichnungen in den Höhlen von Ellora, etwa 30 km nordwestlich von Ajanta, erzählen religiöse Geschichten der Hindus, Buddhisten und Dschainas.

Lakshadweep-Inseln

Die 36 Lakshadweep-Inseln liegen ca. 400 km von der Küste Keralas entfernt - ein tropisches Inselparadies mit Korallenriffen und türkisblauen Lagunen im Arabischen Meer. Die für den Besuch der Inseln erforderliche Sondergenehmigung ist in Kochi erhältlich, von wo aus dreimal die Woche Flüge zu den Inseln aufbrechen. Nur eine der zehn bewohnten Inseln, Bangaram Island, sind für den Tourismus geöffnet.

Nilgiri-Berge

Die Nilgiri-Berge im Westen von Tamil Nadu, von denen auch ein Teil in Kerala liegt, sind mit ihrer mäßigen Höhe und dem milden Klima ideal zur Erholung von der Hektik der Städte. Sie sind wegen ihrer violetten Schattierung als Blue Mountains bekannt und übersät mit Orangengärten, Teeplantagen, bewaldeten Abhängen und stillen Seen. Es gibt mehrere Hill Stations, darunter Ootacamund (»Ooty« im allgemeinen Sprachgebrauch), Coonor und Kotagiri.

Baden in Kerala

Im Südwesten liegt der Bundesstaat Kerala mit seinen zahlreichen Badeorten. Einer der schönsten ist Kovalam mit feinsandigen Stränden und einem modern eingerichteten Touristenkomplex mit luxuriösen Bungalows und einem fünfstöckigen Hotel mit Swimmingpool. Die regionale Hauptstadt Trivandrum mit dem bekannten Padmanabhaswamy-Tempel liegt nur wenige Kilometer entfernt. Tiefer im Landesinneren liegt das Periyar-Wildreservat mit seiner vielfältigen Tier-und Pflanzenwelt. Cranganorre, Alleppey und Kochi sind weitere attraktive Urlaubsorte in Kerala. 

Mysuru

Mysuru (ehemals Mysore) ist bekannt für seinen Palast und seine Räucherstäbchen-Produktion. Einen Besuch des prunkvollen Maharaja-Palastes sollte man sich nicht entgehen lassen. Am Eingang gibt man seine Schuhe ab und gleitet barfuß über edle Marmor- und Mosaikfußböden. Sonntagabends wird der Palast bei Musikbegleitung spektakulär angestrahlt. Sehenswert ist außerdem der Chamundeshwari-Tempel auf den Chamundi-Hügeln sowie der Dom zur Heiligen Philomena, welcher im Stil des Kölner Doms errichtet wurde.

Nationalparks

Es gibt über 350 Säugetierarten und 1200 verschiedene Vogelarten in Indien, darunter neben dem Bengalischen Tiger und dem Indischen Elefanten auch Nashörner, asiatische Löwen und schwarze Langur-Affen. Über 200 Parks und Wildreservate bieten gute Gelegenheiten, fast alle Tierarten aus nächster Nähe zu sehen. Zu den bekanntesten Parks gehören der Keoladeo Ghana National Park (Rajasthan), der Ranthambore National Park (Rajasthan), der Kanha National Park (Madhya Pradesh), das Corbett Tiger Reserve (Uttarakhand) und das Sunderbans Tiger Reserve (West Bengal).

Goa

Der Bundesstaat Goa ist für seine 100 km lange, palmengesäumte Küste bekannt, die einige der schönsten Strände des Subkontinents birgt. Goa war bis 1961 eine portugiesische Kolonie - die charmante Mischung romanischer und indischer Kultur ist noch heute spürbar. Panaji ist die Hauptstadt des Bundesstaates und eine der ruhigsten und schönsten Städte Indiens.  Die Kirchen und Klöster der ehemaligen Hauptstadt Velha Goa gehören seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Bundesstaat kann sich einer eindrucksvollen Vielfalt farbenprächtiger Feste rühmen, darunter der Karneval Mardi Gras.

Darjeeling

Das weltbekannte Teeanbaugebiet Darjeeling erstreckt sich über einen Bergabhang, der tief ins Tal abfällt, und bietet einen herrlichen Blick auf den Kanchenjunga, mit 8586 m der dritthöchste Berg der Welt. Eine der malerischsten Bahnfahrten der Welt ist die Reise mit der Darjeeling Himalayan Railway von Shiliguri nach Darjeeling. Ein Teil der Reise führt durch Urwald, Teegärten und Pinienwälder. In Kalimpong, einer Marktstadt am Fuße des Himalaya, gibt es zahlreiche buddhistische Tempel.

Die Ruinen von Hampi

Bis 1565 war Hampi die Hauptstadt des Königreiches Vijayanagar. Heute gehören die bizarren Ruinen des Dorfes Hampi zum UNESCO-Weltkulturerbe. Einige Tempel im Vijayanagara-Stil aus dem 14.–16. Jahrhundert sind recht gut erhalten. Um Anegondi zu erreichen, den nördlichen Außenposten der Stadt, kann man mit kleinen runden Korbbooten über den Tungabhadra-Fluss übersetzen. 

Delhi

Delhi besteht aus zwei Stadtteilen: Neu-Delhi, Hauptstadt und Regierungssitz, ist eine moderne Stadt mit breiten, schattigen Alleen, weitläufigen Parkanlagen und Kolonialbauten des englischen Architekten Lutyens; das alte Delhi dagegen ist eine jahrhundertealte Stadt mit engen, gewundenen Gassen, Tempeln, Moscheen und Märkten. In der Stadt gibt es gleich mehrere UNESCO-Weltkulturerbe: das Rote Fort, der hohe Turm der Qutab Minar und das Humayun-Mausoleum. Außerdem sollte man sich die Jama-Masjid-Moschee (größte Moschee Indiens), die betriebsame Chandni-Chowk (einst reichste Straße der Welt) sowie die Sternwarte Jantar Mantar nicht entgehen lassen. 

Hill Stations

Hill Stations (Bergstationen) bieten eine willkommene und erfrischende Erholung von der Hitze der Ebenen. Zu den bekanntesten Hill Stations gehören Shimla (Himachal Pradesh), Ooty (Tamil Nadu), Kodaikanal (Tamil Nadu), das wunderschöne Srinagar (Jammu & Kashmir) mit seinem lotusbewachsenen Dal-See sowie Darjeeling (West Bengal), wo man den Mount Everest und die gesamte Bergkette des Kanchenjunga sehen kann.

Taj Mahal und das Goldene Dreieck

Delhi liegt an der Spitze des »Goldenen Dreiecks« - einer Region mit zahlreichen historischen Stätten und Baudenkmälern. Südöstlich von Delhi liegt  Agra mit dem weltbekannten Taj Mahal, welches UNESCO-Weltkulturerbe und eines der neuen sieben Weltwunder ist. Weitere Wahrzeichen sind das Rote Fort (ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe), der Akbar-Palast, Jahangir Mahal, der achteckige Turm Mussamman Burj und die Perlenmoschee. Im Südwesten des Goldenen Dreiecks liegt Jaipur mit seiner pinkfarbenen Altstadt.

Der heilige Ganges

Durch den Bundesstaat Uttar Pradesh fließt der für Hindus heilige Fluss Ganges. An seinem Ufer liegt Varanasi, das religiöse Zentrum Indiens. Die Stadt selbst ist ein Labyrinth gewundener Gassen, voller farbenfroh gekleideter Pilgerscharen und Sadhus (Heilige Männer), die den Göttern Opfergaben darbieten. An den zahlreichen Ghats entlang des Flussufers sieht man häufig gläubige Hindus bei ihren rituellen Waschungen.

Odisha und seine Tempel

Der Staat Odisha hat drei Tempelstädte. Die bedeutendste ist Bhubaneswar, wo von den einst 7000 Tempeln 500 erhalten geblieben sind. Puri ist eine der vier heiligsten Städte Indiens, hier findet  im Juli und August das Rath Yatra (Wagenfest) statt: Götterstatuen auf riesigen hölzernen Triumphwagen werden durch die Straßen gezogen und von Pilgern verehrt. Konarak ist bekannt für seinen Sonnentempel in Form eines von Pferden gezogenen Triumphwagens, der auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht.

Mahabodhi-Tempel von Bodhgaya

Westlich von Kolkata liegt der Bundesstaat Bihar mit dem religiösen Zentrum Bodhgaya, einem heiligen Ort für Hindus und Buddhisten. Der buddhistische Mahabodhi-Tempel wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Überlieferung nach erlebte Siddhartha Gautama unter der Pappelfeige an der Westseite des Tempels das Bodhi (Erwachen) und wurde damit zum Buddha.

Assam

Der Bundesstaat Assam hat als Teeanbaugebiet Weltruf und ist außerdem für seine Nationalparks bekannt, die von der Hauptstadt Guwahati aus erreichbar sind. Im Manas-Tigerreservat, einem UNESCO-Weltkulturerbe, gibt es außer Tigern auch Wasserbüffel, Elefanten und Goldene Langur-Affen in Grasland, Regenwald und Flusslandschaft. Im Kaziranga-Nationalpark, der ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbe ist, lebt das seltene einhörnige Indische Nashorn.

Rishikesh

Rishikesh liegt nördlich der heiligen Stadt Haridwar, von hier aus gelangt man zum heiligen Schrein Badrinath. Der Weg dorthin führt durch das atemberaubende Tal der Blumen, besonders sehenswert während der Blüte im August. Weitere Wanderziele sind der Hemkund-See, das Mandakini-Tal und Kedarnath, einer der zwölf Jyotirlinge des Gottes Shiva. Der faszinierende Tempel ist besonders sehenswert. Die Quelle des Ganges in Gaumukh ist ebenfalls von Rishikesh aus erreichbar.

Westghats

Die Westghats verlaufen vom Fluss Tapti bis zur Südspitze des Subkontinents parallel zur Westküste Indiens, ein Großteil liegt in Karnataka. Madikeri ist der Ausgangspunkt vieler Treks durch dieses Gebiet. Die Upper Palani Hills in Tamil Nadu sind Ausläufer der Ghats. Zwei kürzere Wanderpfade führen von Kodaikanal zum Pillar Rock und der Green Valley View. Courtallam, ebenso in Tamil Nadu, ist von dichter Vegetation und Kaffee- und Gewürzplantagen umgeben.

Tamil Nadu

In Tamil Nadu gibt es mehrere wichtige religiöse Zentren, besonders Kanchipuram mit unzähligen Tempeln und den eindrucksvollen Gopurams (Stadttore), die mit Götterstatuen verziert sind. Im Landesinneren liegen Madurai mit einem großen, geschäftigen Tempel und Thanjavur. Tiruchirapalli mit seiner imposanten Festung auf felsiger Anhöhe ist einen Besuch wert. Weiter südlich an der Küste liegen Puduchery (ehemals Pondicherry), eine hübsche Stadt in typisch französisch-kolonialer Bauart, sowie die Hafenstadt Rameswaram.

Gujarat

Der Bundesstaat Gujarat ist bekannt durch feine Seidenstoffe, als Geburtsort Mahatma Gandhis und als letzter Zufluchtsort der asiatischen Löwen tief im Gir-Wald. Ahmedabad, im Osten des Bundesstaates, ist die Textilhauptstadt Indiens und produziert die weltbekannten Seidenstoffe. Ahmedabad ist auch der Sitz des von Gandhi gegründeten Sabarmati-Ashram, in dem seine Ideologie der Gewaltlosigkeit noch heute lebendig ist. Etwa 320 km weiter westlich liegt die Stadt Porbandar, Gandhis Geburtsort.

Überblick

Die Traditionen und Methoden des indischen Kunsthandwerks sind seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben und dadurch vervollkommnet worden. Jede Region hat ihre eigene Spezialität und jede Stadt ihre eigenen Kunsthandwerker mit besonderen Fingerfertigkeiten. Seiden, Gewürze, Schmuck und viele andere typisch indische Waren sind weltbekannt. Handeln ist üblich, außer in State Emporiums und einigen anderen Läden mit Festpreisen. State Emporiums sind die Kunstgewerbeläden einzelner Bundesstaaten, deren festgesetzte Preise der Unterstützung der Kunsthandwerker zugute kommen sollen. Textilien: Die Stoffherstellung ist eine der wichtigsten Industrien; indische Seiden, Baumwollstoffe und Wollfasern zählen zu den besten der Welt. Unter den Seidenstoffen ist Brokat aus Varanasi der bekannteste, andere Variationen kommen aus Patna, Murshidabad, Kanchipuram und Surat. In Rajasthan werden bunte Batik-Baumwollstoffe hergestellt, während Chennai für einen Stoff bekannt ist, bei dem sich die Farben nach einigen Wäschen vermischen, was als besonderer Effekt geschätzt wird. Landesweit wird das Himroo-Tuch angefertigt, eine Mischung aus Seide und Baumwolle. Kaschmirwolle dürfte wohl das bekannteste Ausfuhrgut Indiens sein. Teppiche: Indiens Teppichindustrie ist ebenfalls eine der größten der Welt, und viele Beispiele dieses alten und wunderschönen Handwerks sind in Museen ausgestellt. Kaschmirs Teppiche zeigen Muster persischen Ursprungs, sind aus reiner Wolle, Baumwollgarn oder Seide hergestellt, außerordentlich erlesen und sehr teuer. In Darjeeling findet man die unverkennbaren bunten tibetanischen Läufer. Kleidung ist sehr preiswert und wird in vielen Geschäften auf Wunsch innerhalb kurzer Zeit nach Maß angefertigt oder geändert. Kleider gibt es aus Seide, Himroo, Baumwolle, Brokat, Chiffon und Chinons. Kleidung aus Rajasthan ist bunt und mit unzähligen kleinen Spiegeln besetzt; auch Taschen, Mützen und Geldgürtel in diesem Stil sind zu finden. Schmuck ist traditionsreich, schwer (besonders aus Rajasthan) und überaus vielfältig. Indische Silberware ist weltberühmt. Man kann Schmucksteine direkt am Kaufort verarbeiten lassen. Außer Diamanten gibt es Lapislazuli, Rubine, Saphire, Mondsteine und Aquamarine. Hyderabad ist eines der Weltzentren für Perlen. Indische Frauen und Mädchen tragen oft eine große Anzahl Armreifen aus Silber, buntem Glas oder Plastik, die es auf jedem Markt in erstaunlicher Farben- und Größenvielfalt zu kaufen gibt. Kunstgewerbe und Lederwaren: Auch hier hat jede Region ihre eigene Spezialität. Erhältlich sind Arbeiten aus Bronze, Messing (oft mit Silber eingelegt), Flechtwerk und Keramik. Kaschmir ist bekannt für die kunstvolle Verarbeitung von Pappmaché; die fertigen Produkte werden oft mit Blattgold dekoriert. Agras Spezialität sind Marmor- und Alabastereinlegearbeiten in Schachspielen und Schmucktellern. Indische Lederwaren wie Sandalen und Hausschuhe sind von ausgezeichneter Qualität. Holzartikel: Statuen, Kästchen, Schalen und andere Gegenstände aus Sandelholz werden in Karnataka, aus Rosenholz in Kerala und Chennai, aus indischem Walnussholz in Kaschmir angefertigt. Weitere Spezialitäten: Chutneys, Gewürze und Teesorten; Parfüm, Seifen, handgefertigtes Papier, Spielkarten aus Odisha und Musikinstrumente. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.30-18.00 Uhr in den großen Geschäften.

Einleitung

Ein Nachtleben im westlichen Sinne ist in Indien schwer zu finden, nur in einigen großen Städten gibt es Nachtklubs und Diskotheken. Kulturelle Veranstaltungen mit Darbietungen indischer Tänze und Musik sind die üblichen Höhepunkte. Mumbai und Kolkata (ehemals Kalkutta) sind die Metropolen der indischen Filmindustrie (auch Bollywood genannt. Der Name stammt von der Abkürzung Bombay Hollywood), die Zahl der produzierten Spielfilme ist dreimal so hoch wie in den USA. Fast jede Stadt hat mindestens ein Kino, einige zeigen manchmal Filme in englischer Sprache. Musik und Tanz, Liebesdramen und Politik spielen, zusammen mit anderen Einflüssen, eine große Rolle in der indischen Filmkunst. In Großstädten führen Theater oft Bühnenstücke in englischer Sprache auf. Die Öffnungszeiten für Bars und Nachtklubs sind von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Im Bundesstaat Kerala haben Bars und Nachtklubs bis maximal 23:00 Uhr geöffnet. Bars und Nachtklubs dürfen in Kerala keinen hochprozentigen Alkohol ausschenken, sondern nur Bier und Wein.

Übersicht

Das unvergessliche Aroma Indiens besteht nicht nur aus Jasmin und Rosen, sondern auch aus den Düften der Gewürze der indischen Küche - besonders bei der Curry-Zubereitung. Das Wort »Curry«, eine englische Ableitung von Kari, heißt nichts weiter als »würzige Soße«. In Indien versteht man unter Curry daher weit mehr als die im Westen erhältliche Gewürzmischung aus Gelbwurz, Kardamom, Ingwer, Koriander, Muskatnuss und Kreuzkümmel. Dem indischen Koch stehen an die 25 verschiedene, frisch vor Gebrauch geröstete und gemahlene Gewürze zur Verfügung, um die richtige Zusammensetzung oder Masalas auszutüfteln. Die Zusammensetzungen variieren erheblich zwischen den verschiedenen Regionen. Obwohl nicht alle Hindus Vegetarier sind, gibt es eine außerordentlich große Vielzahl wohl schmeckender Gemüsegerichte. Im Norden sind Fleischgerichte häufiger: Rogan Josh (Lammcurry), Gushtaba (gewürzte Fleischbällchen in Jogurt) und das feine Biryani (Huhn oder Lamm mit Reis, mit Zucker und Rosenwasser abgeschmeckt). Die Mughlai-Küche ist gehaltvoll, cremig, gut gewürzt und mit viel Nüssen und Safran versehen. Die sehr beliebten Tandoori-Gerichte (mariniertes Huhn, Fleisch oder Fisch im Tonofen gebacken) und Kebabs sind ebenfalls Spezialitäten des Nordens. Im Süden gibt es viele scharf gewürzte Gemüsegerichte. Besondere Spezialitäten sind Bhaji (Gemüsecurry), Biryani (Reisgericht mit Curry), Dosa (hauchdünne, knusprige Pfannkuchen aus Linsenmehl mit schmackhafter Gemüsefüllung und Kokosnusssoße), Idli (Reismehlklöße), Sambar (dünnflüssiger Gemüsecurry) und Raita (Jogurt mit geraspelter Gurke und Minze). Kokosnüsse spielen eine große Rolle in der südindischen Küche. An der Westküste gibt es eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten, Bombay Duck (mit Curry gewürzter oder gebratener Bombloe-Fisch) und Pomfret (indischer Lachs) sind nur zwei Beispiele. Fisch ist auch ein wichtiger Bestandteil der bengalischen Küche: Dahi Maach (mit Curry - besonders Kurkuma und Ingwer - gewürzter Fisch in Jogurtsauce) und Mailai (Krabben mit Curry und Kokosnuss). Während Reis die Hauptbeilage im Süden ist, wird im Norden sehr oft flaches Brot angeboten: Pooris, Chappatis und Nan. Überall in Indien, vom vornehmsten Hotelrestaurant bis hin zum billigen Imbissstand, kann man Dhal (scharfe Linsensuppe) und Dhai (Jogurt als Beilage) bestellen; Letzteres ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern hilft auch, die mitunter sehr stark gewürzten Gerichte zu »entschärfen« - viel besser als ein Glas Wasser oder Bier. Nachspeisen sind indische Süßigkeiten, deren Hauptzutaten oft angedickte Milch, Zucker, Honig, Ghee, Nüsse und Sirup sind; besonders unwiderstehlich sind u. a. Kulfi (indisches Eis), Rasgullas (mit Rosenwasser abgeschmeckte Quarkbällchen), Gulab Jamun (Mehl, Jogurt und gemahlene Mandeln) und Jalebi (in Fett gebackenes, spiralförmiges Sirupgebäck). Natürlich gibt es auch ausgezeichnetes Obst, je nach Region und Jahreszeit wie z. B. Orangen, Bananen, Mangos, Granatäpfel, Melonen, Aprikosen, Äpfel, Papayas, Ananas und Erdbeeren. Um die Verdauung zu fördern und den Mundraum zu neutralisieren kaut man nach dem Essen Pan (in Betelblatt eingewickelte Gewürze wie Anis und Kardamom). Samosas, Pakora, Dosa und Vada sind als kleine Zwischenmahlzeiten an jeder Straßenecke erhältlich; in den größeren Städten werden auch europäische Süßigkeiten angeboten. Europäische Gerichte guter Qualität sind auch vielerorts zu finden. Getränke: Tee ist das beliebteste Getränk, und viele Teesorten aus Indien sind weltweit bekannt. Wenn man nicht ausdrücklich »Tray Tea« bestellt, wird dem Tee automatisch Milch und Zucker beigefügt. Kaffee erfreut sich zunehmender Beliebtheit, vor allem im Süden. Nimbu Pani (Limonensaft mit Soda), Lassi (Buttermilch) und Kokosmilch direkt aus der Nuss sind angenehme Durstlöscher. In den Restaurants wird am Tisch bedient; je nach Region und Stil des Restaurants können alkoholische Getränke zum Essen bestellt werden. Hotelbars findet man in den größeren, »internationalen« Hotels. Auf Anfrage erhält man von den indischen Botschaften, Konsulaten oder Fremdenverkehrsämtern ein All India Liquor Permit, diese Genehmigung wird zusammen mit dem Visum ausgestellt und ermöglicht den Einkauf alkoholischer Getränke in Gujarat, Hargana und Andhra Pradesh, in denen z. Zt. Einschränkungen für den Alkoholkauf gelten. Das Fremdenverkehrsamt klärt über den neuesten Stand auf; hier kann man auch Auskünfte über alle anderen Ge- und Verbote erhalten, die in den jeweiligen Bundesstaaten bestehen. Besonders in den Großstädten gelten bestimmte Tage der Woche als »Trockentage«, in denen Alkohol nicht verkauft werden darf. Zumeist ausgiebig gezuckerte Sprudel- und Colagetränke, abgefülltes Wasser und europäische alkoholische Getränke sind überall erhältlich.

Wissenswertes

Im Umkreis von 500 m von Nationalstraßen darf kein Alkohohl verkauft werden.  In Bundesstaat Kerala darf nur in Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels hochprozentiger Alkohol ausgeschenkt werden. 

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In den meisten indischen Staaten liegt das Mindestalter für den Alkoholkonsum bei 21 Jahren. Daneben gibt es zahlreiche Abweichungen wie zum Beispiel in Kerala, wo das Mindestalter bei 23 Jahren liegt, in Punjab liegt es bei 25 Jahren und in Goa bei 18 Jahren. In Bihar und in Nagaland beispielsweise ist der Alkoholkunsum ganz verboten.

Hotels

Moderne Hotels von internationalem Rang gibt es in allen großen Städten und Urlaubsorten. Im Allgemeinen wird erstklassige europäische und indische Küche angeboten. Die bekannte Hotelkette Taj Group bietet erstklassige Unterkunft sowohl in ihren 8 Luxusshotels als auch in ihren diversen gut ausgestatteten Geschäftshotels. Einige so genannte Palast-Hotels sowie Freizeitanlagen in atemberaubender Landschaft und Hotels in Regionen von kultureller Bedeutung gehören ebenfalls zu dieser internationalen Kette. Die Preise sind im Vergleich zu vielen anderen Ländern niedrig. Meistens werden 10% Bedienung und 7-15% Luxussteuer berechnet.Ein Hotelverzeichnis ist beim Fremdenverkehrsamt erhältlich oder von The Federation of Hotel and Restaurant Associations of India, B-82, 8th Floor, Himalaya House, 23, Kasturba Gandhi Marg, IN-New Delhi 110048. (Tel: (11) 40 78 07 80. Internet: www.fhrai.com).Kategorien: Luxuriöse 5- und 4-Sterne-Hotels mit Klimaanlagen, komfortable 3-Sterne-Hotels mit klimatisierten Räumen und einfache 1- und 2-Sterne-Hotels.

Camping

Adressen der Zeltplätze für Pfadfinder vom General Secretary for India, All India Boy Scouts Association. Informationen über Bharat-Zeltplätze (ebenfalls Pfadfinder) vom National Secretary, Bharat Scouts & Guides.

Andere Unterkunftsmöglichkeiten

Sind praktische und preiswerte Stützpunkte für organisierte Touren, zum Wandern und Bergsteigen. Die ca. 20 Herbergen des Ministeriums für Tourismus sind über alle Regionen verteilt und ideal gelegen, um sowohl die Tiefebene als auch Bergstationen (die besten Erholungsorte während der heißen Sommermonate) zu erforschen. Jede Herberge hat ca. 40 Betten in getrennten Schlafsälen. Matratzen, Bettwäsche, Decken, abschließbare Schränke, Steckdosen, Gemeinschaftsküchen sowie Parkplätze stehen zur Verfügung. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Youth Hostels Association of India, 5 Nyaya Marg, Chanakyapuri, IN-New Delhi 110021. (Tel: (11) 26 11 02 50. Internet: www.yhaindia.org).

Religion

80,5% Hindus, 13,4% Muslime (8% Sunniten, 3% Schiiten), 2,3% Christen, 1,9% Sikh, 0,9% Buddhisten und andere Glaubensrichtungen.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: In Indien grüßt man sich bei formellen Anlässen mit gefalteten Händen, über die der Kopf gebeugt wird, und sagt Namaste. Für indische Frauen ist es unziemlich, die Hand zum Gruß zu geben. Als Zeichen des Respekts berührt man die Füße älterer Leute zur Begrüßung. Beim Betreten heiliger Stätten wird man gebeten, die Schuhe auszuziehen. Die meisten Inder ziehen auch vor dem Betreten ihrer Häuser die Schuhe aus. In den meisten Gegenden isst man mit der Hand, dabei wird ausschließlich die rechte Hand benutzt. Strikte, seit langer Zeit gültige Verhaltensweisen regeln vielerorts noch heute religiöse und gesellschaftliche Anlässe. Zahlreiche Hindus sind Vegetarier und viele, besonders Frauen, trinken keinen Alkohol. Sikhs und Parsis rauchen nicht. Es ist wichtig, diese Bräuche zu beachten. Kleine Geschenke als Anerkennung der gebotenen Gastlichkeit sind angebracht. Frauen sollten sich dezent kleiden, kurze oder sehr enge Kleider sollten vermieden werden, sie rufen nur unwillkommene Beachtung hervor. Ausgebildete englischsprachige Fremdenführer gibt es in allen Touristengegenden, manche sprechen auch Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch oder Japanisch. Die Gebühren sind festgelegt, das regionale Fremdenverkehrsamt gibt gern Auskunft. Offizielle Fremdenführer besitzen einen Ausweis des Ministeriums für Tourismus. Bestimmte, geschützte Sehenswürdigkeiten dürfen von inoffiziellen Fremdenführern nicht betreten werden. Fotografieren: Es gibt Einschränkungen zum Schutz mancher Sehenswürdigkeiten und der Nationalparks. Genehmigungen für die Benutzung von Blitzlicht und Stativ in bestimmten Gebäuden erteilt die Archaeological Survey of India, New Delhi. In Naturschutzparks wird eine Gebühr erhoben. Brücken und militärische Einrichtungen darf man zumeist nicht fotografieren, auch auf Bahnhöfen sind Kameras offiziell nicht gern gesehen. Fotografieren in Stammesgebieten ist nicht gestattet. Näheres von den Fremdenverkehrsämtern. Rauchen: In Indien ist das Rauchen in der Öffentlichkeit wie in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Krankenhäusern, in Kinos, Restaurants, Bars, Hotels, in Parkanlagen, Einkaufszentren etc. verboten. Der Besitz und der Gebrauch von E-Zigaretten ist in Indien grundsätzlich verboten. Trinkgeld: Es ist üblich, Trägern, Kellnern, Zimmermädchen und Fremdenführern Trinkgeld zu geben. In Hotels und in besseren Restaurants ist das Trinkgeld normalerweise in der Rechnung enthalten. Ein kleines, zusätzliches Trinkgeld wird dort trotzdem erwartet. In Restaurants, in denen das Trinkgeld nicht schon in der Rechnung enthalten ist, sind 5-10% üblich. Es ist nicht üblich, Taxifahrern ein Trinkgeld zu geben.

Beste Reisezeit

Meist heiß und tropisch während des ganzen Jahres mit großen regionalen Unterschieden. Kühler von Ende November bis Anfang März mit kühlen Temperaturen am Morgen und Abend sowie viel Sonne während des Tages. Die heißeste Zeit mit trockener und staubiger Luft ist zwischen März und Juni. Monsun-Regen gibt es in den meisten Regionen im Sommer irgendwann zwischen Juni und Anfang Oktober.

Nördliche Ebenen: Städte wie Neu-Delhi, Varanasi, Lakhnau und Patna erleben im Laufe eines Jahres extreme Temperaturunterschiede. In der Regel ist es in diesen Städten von April bis Mitte Juni warm, während die Temperaturen im Winter von November bis Februar nachts fast unter den Gefrierpunkt fallen. Die Sommer sind heiß. Die Monsunzeit ist zwischen Juni und September.

Westhimalaya: Srinagar ist am schönsten zwischen Mai und Oktober, in der Zeit von Juli bis August ist es meist sehr heiß und im Winter ist es kalt und feucht. Simla liegt höher und ist daher kälter im Winter, und Orte wie Pahalgam, Gulmarg und Manali sind zu dieser Zeit normalerweise eingeschneit (Dezember bis März). In Ladakh, eine hoch gelegene Wüste, kann es zu extremen Temperaturabfällen kommen. Die Bergpässe von Ladakh sind von Juli bis Oktober passierbar.

Zentralindien: Im Bundesstaat Madhya Pradesh ist die Hitze im Sommer erträglicher, Monsunregen sind hier am stärksten zwischen Juli und September. Im Winter nachts recht kalt.

Westen: Am angenehmsten von November bis Februar, die Abende können jedoch ziemlich kalt sein. Mitunter sehr heiß im Sommer, Monsunregen fallen zwischen Mitte Juni und Mitte September.

Südwesten: Am schönsten ist das Wetter zwischen November und März. Die Regenzeit fällt zwischen Ende April und Juli. Die Sommertemperaturen sind nicht so hoch wie in Nordindien, jedoch sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Kühle Brisen an der Küste. Im Binnenland haben Mysore und Bijapur ein angenehmes Klima mit wenig Regen.

Osten: Das Wetter ist in Staaten wie Odisha, der häufig mit Überschwemmungen zu kämpfen hat, von Oktober bis Februar kühl. In den Monaten März bis Mai ist es glühend heiß. Von Juni bis Oktober bringt der Monsun viel Regen und Überschwemmungen. 

Südosten: Tamil Nadu hat nordöstliche Monsunregen zwischen Oktober und Dezember, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sind das ganze Jahr über hoch. In den Bergen muss man in der Wintersaison mit Kälte rechnen. Hyderabad ist heiß, aber weniger drückend im Sommer und bedeutend kühler im Winter.

Nordosten: März bis Juni und September bis November sind die angenehmsten und trockensten Monate. Während des restlichen Jahres gibt es hier heftige Monsun-Regenfälle.

Vorwahl

+91

Fläche(qkm)

3,287,263

Bevölkerung

1.45 billion

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

492

Bevölkerung im Jahr

2024

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

102

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