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Gruseliger Rheinfall und geringelte Schweineschwänzchen

Das Geisterschiff am Rheinfall

Einst ist oberhalb des Rheinfalles bei der Überfahrt über den Fluss ein blutjunger Schiffer im Kahne eingeschlafen. Den Schlafenden in seinem Kahne hat dann der Zug des Stromes mit Gottes sichtbarer Hilfe unversehrt über den grausen Felsensteig hinabgetragen. Statt Gott demütig für solch wunderbare Rettung zu danken, ist der junge Bursche durch das überstandene Abenteuer vielmehr übermütig geworden. In der Schenke, in der er auf die überstandene Gefahr hin den edlen Landwein sich gut schmecken liess, anerbot er sich verwegen, um hundert Gulden noch einmal die schreckliche Fahrt zu wagen. Ein unheimlicher, fremder Gast, der hinterm Tische sass, ging die Wette ein, und der freche Jüngling machte wirklich die Gott versuchende Fahrt.


Aber Schiffer und Kahn wurden von den schäumenden Wogen am Fusse des Rheinfalls spurlos verschlungen. In der gleichen Nacht aber, in der dies geschehen, will man viele Jahre ein Geisterschiff gesehen haben, wie dasselbe blitzschnell wie ein Pfeil mit dem gespenstischen Schiffer den Rheinfall hinabschoss und unten in dem Strudel verschwand.

Nach der Meinung der einen muss er die Schrecken dieser grausigen Fahrt endlos durchleiden, nach der andern hat man das Geisterschiff am Rheinfall nicht mehr gesehen, seit die neue Eisenbahnbrücke den schwarzen Dampfwagenzug donnernd über den Rhein hinüberführt ...
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Winterthur und Weinland.


Die Sauschwänzlebahn

Die Sauschwänzlebahn ist eine historische Museumsbahn zwischen Blumberg (Bahnhof Zollhaus) und Weizen. Die Geschichte von Jim Knopf, dem Lokomotivführer, kennt jedes Kind. Aber wer ist schon mal mit einer Dampflok gefahren? Von Weizen nach Blumberg sind es zwar nur zehn Kilometer Luftlinie. Weil die Steigung von sechs Prozent für die schweren Züge aber zu viel war, wurde die Strecke durch Bögen, Kehrschleifen, eine Kreiskehre, Tunnels und Viadukte auf fast 26 Kilometer verlängert. Daher auch der Name Sauschwänzlebahn. Weil es kaum noch Fahrgäste gab, musste die Bahn 1976 stillgelegt werden. Ein Jahr später lebte sie wieder auf – als Museumsbahn.

Im Eisenbahnmuseum in Blumberg sind Zeugnisse aus der Geschichte der Sauschwänzlebahn ausgestellt. Das Museum ist eine Stunde vor Abfahrt und nach Ankunft der Züge geöffnet. Wer ein wenig Bewegung braucht, kann den Eisenbahnlehrpfad bis zum Bahnhof Weizen oder den Eisenbahnwanderweg durch die Wutachflühe bis zum Haltepunkt Lausheim-Blumegg wandern. Zurück geht es mit der Bahn.

Quelle: Text: bz-ticket.de / Bild: © Sauschwänzlebahn


Da will ich hin! 

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