Ein Kurzgespräch über das Gourmetfestival ’18 mit Stephan Frei

Das Excellence Gourmetfestival geht in die sechste Runde. Über den Excellence-Schiffen strahlt ein Sternenhimmel mit über 40 Michelin- Macarons und mehr als 500 Gault Millau-Punkten. Ganz unbescheiden dürfen wir sagen: Das ist (welt)rekord verdächtig!

Die neuen Gastköche? Stephan Frei, Initiator des Feinschmecker- Events hat Chefs engagiert, deren Namen aufhorchen lassen.

Stephan Frei, Sie bieten wieder eine bemerkenswerte Riege an Spitzenköchen am Excellence Gourmetfestival auf. Gibt es Kriterien für die Auswahl?

Wir wünschen uns Vielfalt für unsere Gäste. Es soll die Küche möglichst vieler Schweizer Regionen vertreten sein, ausserdem die ganze Breite von der klassisch-französischen bis zur Avantgarde-Küche. Das ist sowieso etwas vom Spannendsten, wie jeder einzelne Koch sich in diesem Spektrum bewegt und seine Akzente setzt.

Beispiel?

Martin Dalsass setzt beispielsweise wie kein anderer Ölivenöl in seiner Küche ein – das macht niemand so gut wie er. Peter Knogl steht der französischen Haute Cuisine nah und interpretiert diese, begleitet von sagenhaften Saucen, auf absolut unvergleichliche Art. Vreni Gigers Küche wiederum steht für eine naturnahe Bio-Küche aus der Region. Sie war auch die erste, die das konsequent so umsetzte. Ich könnte die Aufzählung unendlich fortsetzen.

Diesmal sind Sie mit den Gastköchen über den Schweizer Tellerrand hinausgegangen.

Ja, wir freuen uns, dass wir sechs grosse Chefs aus Deutschland und Österreich am Herd haben werden. Wir werden international, das ist in dieser Form neu.

Harald Wohlfahrt und Tim Raue gehören dazu. Das sind in Europa grosse Namen. Wie holt man die ans Festival? Haben Sie die Handy-Nummer von allen Koch-Stars?

(lacht) Nein, nein. Aber natürlich habe ich ein ganz gutes Netzwerk. Im Fall von Harald Wohlfahrt entstand der Kontakt durch Wolfgang Kuchler. Die beiden stehen am Festival auch zusammen am Herd. Wenn ich daran denke, knurrt mir der Magen. Tim Raue wollte ich gerne am Festival haben, weil er eine hochinteressante Küche repräsentiert. Ich schrieb ihm also ein Mail, auf das ich aber zunächst keine Antwort erhielt. Der Zufall wollte es dann, dass ich beruflich auf der Mein Schiff 3 auf der Orientroute in Muskat war. Dort traf ich ihn in der Lounge. Ich sprach ihn an und wir besiegelten die Sache.

Dann alles Gute fürs Gourmetfestival!

Danke.

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